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Langendorf für Anleger

 

 

 

 

04.07.2022

Zinsen steigen, na und

Die Zinserwartungen verfestigen sich. Sentix steuert stimmungsmäßig auf einen Tiefpunkt zu. Kein Grund zur Panik.

Nach allen Erfahrungen der Nachkriegszeit brauchen die Märkte nur wenige Wochen, um Zinserhöhungen zu verknusen. Danach geht es meist wieder über den aktuellen Stand hinaus.

Der steigende Zins ist eher ein psychologisches Moment. Entscheidend für die Attraktivität von Aktien (wie für Gold, diehe den folgenden Beitrag) ist nicht der nominale, sondern der reale Zins. Und der bleibt absehbar kräftig negativ.

Fazit: Der Tiefpunkt dürfte kurz bevorstehen.

Gute Anlagen!

Boris Langendorf

 

 

 

 

28.06.2022

Gold und Zins

Alle reden von steigenden Zinsen. Die FED gibt sich kämpferisch, und selbst die EZB scheint sich überwinden zu wollen. Schlecht für Gold?

Die Anlage in Gold wirft keine Zinsen ab. Deshalb meinen viele, die aktuelle Entwicklung mache Gold weniger attraktiv. Falsch!

Der Maßstab für dia Attraktivität von Gold ist nicht der Leit- oder der Marktzins, sondern der Realzins. Also das, was Sie für Ihr Spargeld bekommen minus die Inflationsrate. Und ist der Realzins, wie aktuell und wohl noch länger, negativ, dann steht das Gold mit seinem Nullzins besser da.

Wenn das mehr Anleger kapieren, wird das Gold seinen Aufschwung nehmen. Und die damit verbundenen Assets wie Minen und Royalty-Unternehmen sogar gehebelt.

Nun kann es natürlich sein, dass die Zentralbanken mit ihren Zinserhöhungen die Inflation tatsählich in den Griff kriegen. Für sehr wahrscheinlich hält Langendorf das aber nicht:

  • die Preisbewegungen auf den Vorstufen deuten eher auf eine Verschärfung der Teuerung hin
  • der schwache Euro verteuert für uns die Importe, z. B. Energie
  • die Gewerkschaften haben für die nächsten Lohnrunden schon den Kampfanzug an.

Mit aggressiven Zinssteigerungen riskieren die Zentralbanken viel:

  • steigende Zinsen, Löhne und Kosten lassen Unternehmen kippen
  • steigende Zinsen drohen die hoch verschuldeten Südstaaten in die Pleite zu treiben.

Langendorf hält es deshalb für wahrscheinlicher, dass die Notenbanken mit Leitzinserhöhungen bald wieder klein beigeben. Die EZB sowieso, für die sowieso in den letzten Jahren nicht mehr die Preisstabilität das oberste Gebot zu sein scheint, sondern die Rettung der Euro-Einheitswährung.

 

 

 

11.06.2022

Was denn nun?

 

aus: Finanznachrichten.de

 

 

 

 

11.02.2022

Könnte, könnte, Quietscheente

Mit Beiträgen zu Finanzthemen werden wir heutzutage zugeschüttet. Umso wichtiger ist es zu verstehen, welchen Mitteilungeen man mehr, welchen weniger trauen kann. Eines von vielen denkbaren Kriterien verrate ich hier.

Das Lieblingswort in Finanzmedien ist "könnte". Das Schöne daran ist für den Autor, dass es nach einer Aussage klingt, er sich damit aber nicht festlegten muss. Hat er dummes Zeug geschrieben, kann er nachher immer noch darauf verweisen, dass er ja nur eine Möglichkeit andeuten wollte

Langendorf hat das mal empirisch nachgeprüft am Beispiel von "Märkte & Zertifikate" von BNP Paribas. Das ist ein professionell gemachtes Magazin für Kunden dieser Bank. Die Februar-Ausgabe besteht aus 60 Seiten.

Und auf diesen 60 Seiten, einschließlich Titel und Rückentitel, allen Anzeigen und dem Kleingedruckten taucht 55mal das Wort "könnte" auf. Mehrfach sogar zweimal in einem Satz. Leseprobe: "Die unterschiedliche Einschötzung der Notenbanken ... könnte bei den Zinsdifferenzen zu einer Vertiefung führen, was gravierende Auswirkungen auf den Währungsmarkt haben könnte."

Flankiert wird das Lieblingswort in derselben Ausgabe noch von 13mal "dürfte" und dreimal "sollte". Wörter, die genau die gleiche Funktion erfüllen.

Es fällt auf, dass sich In einigen Beiträgen diese Wörter knubbeln, in anderen kommen sie gar nicht vor.

Langendorf zieht folgende Konsequenz: wo er mehrfach über das "könnte" stolpert, versteht er den Beitrag als vage Vermutung. Die Informationen ohne dieses Lieblingswort bewertet er als klare Aussage.

 

 

 

 

01.02.2022

O-Ton Langendorf:

Verleger und Spekulanten

Wer mal 18 Minuten investiert, kann mich schwadronieren hören über alte und neue Buchhandelszeiten, die Perspektiven von Verlagen und Buchhandlungen sowie über Parallelen zwischen Verlegern und Spekulanten. Erschienen ist das Interview in der Podcast-Reihe des Verlegers Ralf Plenz, der eigentlich schon im Ruhestand ist, es aber doch nicht lassen kann:

https://podcast000572.podigee.io/?leave_preview=true

 

 

 

 

01.01.2022

22 unerwartete Vorhersagen für das Jahr 2022:

Uruguay wird Weltmeister ...

 

Die folgenden 22 unerwarteten Prognosen für das Jahr 2022 sind ein Produkt kontrollierter Phantasie. Sie müssen so nicht eintreffen, könnten aber.

 

Januar

Die Darmstädter Jury ernennt „Gesunder Menschverstand“ zum „Unwort des Jahres“

Fassungslosigkeit und Empörung bei deutschen Politikerinnen über Alexander Lukaschenko, der gesagt hatte: „Die neue deutsche Außenministerin sieht aber gut aus.“

 

Februar

Im Rahmen seiner Qualitätsoffensive gewinnt der Fernsehsender RTL die Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel als ständige Kolumnistin

Restaurants bekommen nur noch Corona-Hilfen, wenn sie mindestens ein vegetarisches und ein veganes Gericht auf der Speisekarte haben

 

März

Elon Musk kündigt an, alle deutschen Automobilhersteller kaufen und mit Tesla-Aktien bezahlen zu wollen; das Bundeskartellamt äußert vorsichtige Bedenken

US-Präsident Joe Biden beantragt für sich die Vier-Tage-Woche

 

April

Die UNESCO ernennt das Osterei zum Welterbe

SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert erntet bundesweiten Beifall mit seinem erneuten Vorschlag, BMW zum volkseigenen Betrieb zu machen, bevor Elon Musk die Firma kauft

 

Mai

Friedrich Merz legt den CDU-Vorsitz schon wieder nieder; sein Kommentar: „Das muss ich mir nicht antun.“

 

Juni

Bildungsministerin Claudia Roth legt einen Gesetzentwurf vor, nach dem Presse- und Buchverlage neue Publikationen nur noch mit Gendersternchen produzieren dürfen

 

Juli

Der Berliner Senat startet eine Initiative, das Bismarck-Denkmal durch ein Thunberg-Denkmal zu ersetzen

 

August

Die Inflation will einfach nicht nachlassen; Finanzminister Christian Lindner gehen die Argumente aus, die Staatsverschuldung zu bremsen

Bild erklärt den Song „Scheiß Corona, ich will leben!“ zum Sommerhit 2022

 

September

Die 55 Mitgliedsstaaten der Afrikanischen Union akzeptieren den Bitcoin als offizielle Landeswährung

„Das wissen Sie doch gar nicht“, kontert Bundeskanzler Olaf Scholz einen Journalisten, der ihm seine unerwartet zurückhaltende Amtsführung vorhält

 

Oktober

„Zur Wahrung der Meinungsvielfalt“ schließt die Frankfurter Buchmesse alle als „rechts“ definierten Verlage von der Veranstaltung 2022 aus

Ins Leere läuft eine neue EU-Richtlinie, nach der Gebrauchsanweisungen zu 80 Prozent Sicherheitshinweise und zu 20 Prozent Bedienungshinweise enthalten sollen; die Praxis zeigt, dass das längst der Fall ist

 

November

Da längst alle Lokale vegetarische und vegane Gerichte auf der Karte haben, sollen in der fünften Corona-Welle nur noch rein vegetarische oder vegane Gaststätten Corona-Hilfen erhalten

Der neu gegründete, von Ministerialbeamten gemanagte und schon voll investierte Staatsfonds zur Absicherung der Rente gerät in den Börsencrash und muss gerettet werden; dazu winkt der Bundestag einen neuen „Oma-Soli“ durch

 

Dezember

Uruguay gewinnt die Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar kampflos, nachdem das DFB-Team aus politischen Bedenken zum Endspiel nicht antritt

Nachdem der Bund alle Pyrotechnik-Hersteller und -importeure verstaatlicht hat, wird das Neujahrsfeuerwerk wieder erlaubt.

Diese Vorhersagen sind nicht nach Wahrscheinlichkeit, sondern nach Möglichkeit ausgewählt. Sie sollen nicht als Grundlage Ihrer Planung dienen, sondern als Denkanstoß.

 

 

 

23.03.2020

Wie jetzt taktieren angesichts des Corona-Crash?

Die einen sagen, jetzt gehe es mit den Kursen wieder aufwärts. Die anderen sagen, es gibt noch mal einen Sturz. Wirklich weiß es keiner, auch Langendorf nicht. Was also tun?

Langendorf hat jetzt 20 Prozent Cash. Das erscheint optimal: Wenn die Kurse noch mal abstürzen, ist Schnäppchenjagd angesagt. Wenn nicht, nimmt Langendorf mit 80 Prozent am Anstieg teil und hat noch was für Sondersituationen in der Hinterhand.

 

 

20.03.2020

Der oder das Virus

Für dieses aktuelle Problem hat Langendorf den Duden gefragt. Das Ergenis war wie zu erwarten:

  • Ursprünglich heißt es in der Fachsprache das Virus, wissenschaftlich ist dies allein richtig
  • In der Umgangssprache haben aber viele im Kopf, dass Substantive auf -us meist männlich sind, sie sagen also der Virus
  • Im Zuge der allgemeinen Nivellierung hat der Duden auch hier kapituliert und nennt jetzt beide Varianten korrekt.

Wenn Sie also Stil haben, sagen Sie das Virus. Wenn Sie keinen haben, ist es eh egal.

https://www.duden.de/sprachwissen/sprachratgeber/der-oder-das-Virus

 

 

19.03.2020

Innehalten

Manche sagen, die aktuellen Einschränkungen böten eine gute Gelegenheit zum Innehalten, in sich gehen, sich auf die wahren Werte besinnen etc. Viele tun das auch.

Vergangene Krisen dieser Art zeigen allerdings, dass die Zeitgenossen, ist das Gröbste erst mal ausgestanden, schnell wieder in alte Denk- und Verhaltensmuster zurückfallen. Da sollten wir auch von #Corona nicht allzu viel erwarten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

18.03.2020

Die Ölkrise lässt grüßen

Eine Stimmung wie zu Zeiten der Ölkrise 1974 mit ihren Fahrverboten, Versorgungsengpässen und Hassparolen auf die Ölscheichs. Die Bezinpreise verdreifachten sich binnen weniger Tage und wer exponenziell dachte, musste meinen: Bald gibt es gar kein Benzin mehr, weder für Geld noch für gute Worte.

Nach ein paar Wochen war die Aufregung vorbei. Nur die Benzinpreise blieben hoch. Jedoch ncht wegen der Ölpreise, sondern wegen der Steuern und Abgaben. Bild: n-tv.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

13.03.2020

Die Grundpfeiler bleiben felsenfest

Einen sehr vernünftigen Beitrag zum Corona-Thema für Anleger bringt heute der deutsche Zweig von The Motley Fool. Der Kernsatz:

Inmitten des durch das Coronavirus verursachten Chaos bleiben die Grundpfeiler des intelligenten Investierens felsenfest konstant: Die erste Frage ist, ob ein Unternehmen langfristig großes Potenzial hat. Die zweite Frage ist, ob man für dieses Potenzial aktuell zu viel bezahlt.

Jetzt nach Unternehmen zu suchen, die einen temporären Vorteil aus der Corona-Welle ziehen, sei eher kontraproduktiv: die Nachfrage beispielsweise nach Desinfektionsmitteln wird sich bald wieder normalisiert haben und dann besteht sogar die Gefahr, dass sich die momentan vom Glück begünstigten Unternehmen auf ihren Lorbeeren auszuruhen beginnen.

Lesen Sie den kurzen, närrischen und gut verständlichen Beitrag hier:

https://mailchi.mp/fool/hxwsioczqq-1067053?e=eef2e0f7db

 

 

 

 

12.03.2020

Hosen voll? Das ist ein erstes Kaufsignal

Drei Tage lang stand der Fear & Greed Index, der von 0 bis 100 geht, bei krassen 3 Punkten, signalisierte also extreme Angst. Heute Mittag ging es sogar noch auf 2 Punkte weiter runter.

Die besten Kaufgelegenheiten sind, wenn alle den größten Schiss haben. Demnach könnte man jetzt einsteigen.

 

Es stimmt zwar, dass man sich bei seinen Investitionsentscheidungen nicht nur auf ein einzelnes Signal verlassen soll. Aber da man den ganz genauen Einstiegszeitpunkt sowieso nicht trifft, können spekulative Geister schon jetzt allmählich loslegen.

Es muss ja nicht mit der ganzen Kriegskasse sein.

Quelle und Grafik: CNN

 

 

11.03.2020

Diese Kommunikation hat noch Luft nach oben

In Niendorf an der Ostsee gibt es ein hübsches Restaurant mit dem Namen Hübsch. Im neuen Jahr hängt dort, wo man sonst die Speisekarte sieht, ein Zettel mit der Aufschrift: "Wir machen seit 1.Januar Winterpause".

Warum schreibt man so was? Diese Information ist doch allenfalls für Historiker interessant. Die potenziellen Gäste würde wohl viel eher interessieren, ab wann man da wieder einkehren kann ...

 

 

23.12.2019

Schade, keine Herabstufung!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

aus dem AktienInspektor der ConsorsBank vom 23.12.2019

 

 

Was denn nun? Fragt man sich bei manchen Finanzmeldungen. Zum Beispiel:

 

Einer kauft, einer wirft ab

 

 

 

 

 

Keine Hoffnung mehr oder Riesenchance?

 

 

 

 

 

 

Zitate des Tages

Ein Musterbeispiel für nichtssagende Werbesprüche:

"Die Wahrscheinlichkeit steigt gerade fast schon minütlich an, dass du dich vielleicht auf härtere Börsenphasen vorbereiten musst."

Aus der Werbemail eines Börsendienstes vom 25.06.2019. Nachdem wir verdaut haben, dass wir uns ungefragt duzen lassen müssen, erfreuen wir uns an dieser zwingenden Logik: Die Wahrscheinlichkeit, dass du vielleicht ...

 

Noch so ein Ding (hier werden wir wenigstens gesiezt):

"In meinem Börsendienst XXX erfahren Sie genau, wie die kommenden Monate an den Aktienmärkten voraussichtlich verlaufen werden und mit welchen Titeln wir schnelle und hohe Gewinne einfahren werden."

Aus einer Werbemail vom 12.06.2019 für einen anderen Börsenbrief. Das ist ja der Sinn der Sache: Wir erfahren genau, wie es vielleicht wird.

 

 

 

Wie Prognosen entstehen

Die Indianer fragen ihren weisen Medizinmann: "Weiser Medizinmann, wie wird der Winter?"

Der weise Medizinmann runzelt die Stirn und sagt bedeutungsvoll: "Der Winter wird sehr hart. Sammelt schon mal Holz."

Die Indianer trollen sich und sammeln Holz.

Derweil kommen dem Medizinmann Bedenken. Schließlich will er seinen Nimbus nicht durch eine krasse Fehlprognose riskieren. Er ruft deshalb den Wetterdienst an und fragt: "Wie wird der Winter?"

Die Antwort: "Der Winter wird sehr hart. Die Indianer sammeln schon Holz."

 

 

Echt Langendorf

 

 

 

 

10.11.2021

Truthahn

Was passiert, wenn man ein Übersetzungsprogramm laufen lässt und dann nicht noch mal draufguckt, zeigt das Bertriebsstätten-Verzeichnis dieser Firma:

 

 

 

 

Quelle: Rimeco, Apenrade/Dänemark

 

 

 

 

01.01.2021

Schreiben

"Das Denken fällt oft schwer, indes:
das Schreiben geht auch ohne es."

Wilhelm Busch

 

 

 

 

08.07.2020

Ein Wuh

Ein Münchener Unternehmer hat Besuch von seinem französischen Geschäftsfreund. Die beiden spazieren im Englischen Garten. Da stellt sich vor ihnen ein Pfau auf und spreizt sein Gefieder.

Der Franzose, charmant zu seinem Begleiter: "À vous, mon ami!"

Eine Ecke weiter begegnen ihnen  zwei Pfaue. Der Bayer erklärt seinem Begleiter: "Zwoa Wuh!"

 

 

07.05.2020

Schade, keine Herabstufung!

 

 

 

 

 

 

 

ConSorS Aktien-Inspektor

 

 

04.05.2020

Bürokratenschwemme

Nachtrag zum Tag der Arbeit: Nach den letzten verfügbaren Zahlen war 2018 mehr als jeder zehnte Erwerbstätige im öffentlichen Dienst beschäftigt. Vater Staat war damit der größte Arbeitgeber Deutschlands, meldet das Statistische Bundesamt. Die Quote war früher mal noch höher, aber nur, weil Bahn, Post und Krankenhäuser inzwischen privatisiert wurden und deshalb jetzt, nur teilweise zu Recht, als Privatunternehmen gelten.

 

 

01.05.2020

Kampftag

Es war an einem 30. Aoril vor etwa 20 Jahren in Salzwedel. Zwei mittelalte Einwohnerinnen verabschieden sich vom Straßenplausch mit dem Gruß: "Schönen Kampftag!"

 

 

Weniger als Nichts

"Niemand kann der Lage etwas Positives abgewinnen und noch weniger erwarten auch Besserung in absehbarer Zeit."

aus einem Brancheninformationsdienst in Corona-Zeiten

 

 

Konsumentinnen auf der Erbse

Die Leute werden auch immer empfindlicher. Bieher genügte es, auf Lebensmittelverpackungen zu schreiben, das Produkt könne auch Spuren von X und Y enthalten.

Neuerdings steht auf Langendorfs Joghurtpackung:

  • "Auf der Anlage werden auch verarbeitet: Schalenfrüchte, glutenhaltige Getreide".

Also nicht etwa im Produkt selbst, aber, wer weiß ...

Was kommt als nächster Warnhinweis?

  • "Im Nachbardorf wird Alkohol gebrannt"
  • "In diesem Betrieb war mal ein Steuerhinterzieher angestellt"

Man will ja für jeden Fall gewarnt sein.

 

 

Papiernotstand

Eine Geschichte aus den Corona-Tagen im März 2020, als an der Ostsee noch Touristen waren. "Immer diese Kanaken aus Nordrhein-Westfalen", ließ sich eine Einheimische in einem Rossmann-Markt vernehmen, "kaufen uns das ganze Klopapier weg."

 

 

Frage des Monats ...

... im März 2020: Was machen die Leute eigentlich mit den ganzen Klorollen?

 

 

In der Konditorei:

"Möchten Sie Rumkugeln?"

"Nein danke, ich gehe lieber aufrecht."

 

 

Auf dem Wochenmarkt:

"Heiße Würstchen!"

"Angenehm. Heiße Langendorf."