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Boris Langendorf

Hier erfahren Sie demnächst mehr zum neuen Buch.

 

Nachrichten für Kleinanleger

 

 

 

 

Hamburg, den 13.11.2017

Der DAX ist noch lange nicht zu teuer

Der DAX ist zwar im Oktober um 3,1 Prozent gestiegen, doch angst und bange werden muss deutschen Anlegern deshalb noch lange nicht, sagt der Platow Brief. Der Anstieg sei zwar hoch, aber keineswegs abgehoben von der Realität. Die Argumente:

  • Das KGV liegt mit 15 zwar leicht über dem zehnjährigen Mittel, aber keineswegs in kritischer Höhe wie die 30 aus dem Frühjahr 2000
  • Dabei ist zu bedenken, dass die Gewinne der Unternehmen stärker sprudeln denn je
  • Die Dividendenrendite ist mit aktuell 2,5 Prozent attraktiv
  • 2018 werden die Gewinne und damit auch die Dividenden weiter steigen
  • Die Kursanstiege finden bei guten Handelsumsätzen statt
  • Es fehlt bei den Anlegern alle Euphorie, vielmehr zeigt ein Put-Call-Ratio von 1,82 eine gesunde Portion Skepsis.

Platow-Fazit: "Der DAX ist jeden einzelnen Punkt wert - und noch mehr."

www.platow.de

 

 

Hamburg, den 10.11.2017

Fondsgewinne: versprochen, gebrochen

Der Bankenverband weist rechtzeitig vor Jahresende nochmals auf die Kaltschnäuzigkeit hin, mit der die Regierenden den Bestandsschutz für vor 2009 gekaufte Anlageprodukte auszuhöhlen beginnen. Mit Einführung der Abgeltungssteuer hatten sie den Anlegern die Spekulationsfrist gestrichen, ab der Gewinne steuerfrei blieben. Nur für vor 2009 erworbene Altbestände gab es den Bestandsschutz deren Gewinne sind bei Verkauf steuerfrei. Für Fondsprodukte gilt das allerdings ab 2018 nicht mehr.

Für die bleibt zwar noch ein Freibetrag von 100.000 Euro, so dass die meisten Privatanleger jetzt keinen Grund zu panischen Schnellschüssen haben. Aber der Anfang ist gemacht. Mal sehen, wie lange sich Jamaika noch bei Aktien an ihre damaligen Versprechen hält.

https://bankenverband.de/blog/borsengewinne-diese-steuerregeln-mussen-sie-beachten/

 

 

Hamburg, den 08.11.2017

Jetzt bloß nicht nervös werden

Gestern und heute reagiert die Börse schwächlich. Wie es jetzt weiter geht, kann Ihnen niemand sagen, auch ich nicht. Aber nach der Wahrscheinlichkeit (!) war dies noch nicht das Ende. Selbst nach einem Rückfall des DAX auf 13.100 oder sogar 12.900 Punkte gibt es charttechnisch noch die Aussicht, nach einer anhaltenden Korrektur auf bis zu 13.620 zu steigen. Insofern wären momentane Rückschläge eine Einkaufsgelegenheit.

Rückschläge sind normal. Wir wollen mal nicht vergessen, dass der DAX seit August 12 Proozent zugelegt hat. Erst wenn er durch die genannten Marken nach unten bricht, war diese Strategie falsch. Dann sind wir schlauer, aber ärmer.

Doch ist die Börse nun mal ein Spiel mit Wahrscheinlichkeiten. Wer sich an die größere Wahrscheinlichkeit hält, hat bessere Aussichten, langfristig mehr richtige als falsche Entscheidungen zu treffen. Eigentlich ganz einfach, nur fehlt meist die Disziplin.

 

 

Hamburg, den 06.11.2017

Grundwissen über Fonds von der Quelle

Fonds sind etwas, das Langendorf nur ausnahmsweise empfiehlt. Anders Der Finanzberater, dessen Herausgeber vom Verkauf solcher Fonds leben. Denen verdanken wir den Hinweis auf die Broschüre Vermögen aufbauen mit Fonds, in der der Branchenverband BVI auf 12 Seiten anschaulich erklärt, was es mit Fonds auf sich hat und wozu sie gut sein sollen. Abrufbar hier:

https://www.der-finanzberater.de/aktuelles/news/wie-erklaere-ich-fonds--bvi-broschuere-ueber-vermoegensaufbau

 

 

Hamburg, den 27.10.2017

Dividenden sind Renditesieger

Der Bankenverband hat die aktuellen Renditen der für das normale Privatanleger-Publikum wichtigsten  Anlageklassen mitgeteilt. Sieger des Wettrennens ist, na wer wohl? Die Dividende deutscher Standardaktien. Lesen Sie hier:

http://newsletter.bankenverband.de/c/23813823/87ea73363ec4-oygr5u

 

 

Hamburg, den 26.10.2017

Hyperinflation oder Krieg

Anders als gewisse andere Zeitgenossen pflegt Langendorf die Meinung Andersdenkender zur Kenntnis zu nehmen, auch wenn er sie nicht unbedingt teilt und selbst wenn die etwas verschwörungstheoretisch daher kommen. So der Beitrag eines Ernst Wolff in MMnews, der eine Theorie vorträgt, wie es mit Wirtschaft und Börsen jetzt weiter geht. Zunächst der Vergleich mit dem Crash 1987: damals hatten die Börsen fünf Jahre lang einen rasanten Bullenmarkt erlebt, ohne dass dem ein Zuwachs an Unternehmensgewinnen gegenübergestanden hätte: "Damit erschöpfen sich aber auch die Parallelen."

Denn anders als 1987 gilt heute:

  • ein zehnjähriger Aufwärtstrend der Kurse hat sich von der Wirtschaftsentwicklung vollständig abgekoppelt
  • in diesen zehn Jahren sind mehr als 16 Billionen (!) Dollar ins globale Finanzsystem gepumpt worden
  • dieses Geld wurde zu Zinsen teilweise unter Null vergeben
  • zusätzlich haben Aktienrückkäufe von Unternehmen und Aktienkäufe von Notenbanken die Kurse künstlich aufgeblasen
  • die weltweite Verschuldung ist die höchste aller Zeiten.

Geht es so weiter, wird das globale Finanzsystem "explodieren".

Und das sollen die großen Finanzinvestoren nicht bemerkt haben? Doch! Diese Kreise, und jetzt wird es verschwörungstheoretisch, sollen schon Krisenszenarien und Notfallpläne diskutieren, die auf zwei Reaktionsmöglichkeiten hinauslaufen:

  • unbegrenzt weiter Geld ins System pumpen mit der Folge Hyperinflation, was die unteren Einkommensschichten und den Mittelstand belasten wird, aber die Schuldenberge klein zaubert
  • ein Krieg könnte als "Reinigungsgkrise zur Beseitigung der Überinvestition" dienen.

Bei letzterer Vermutung beruft sich der Autor auf die Theorie eines Ökonomen von 1952, der den Zusammenbruch der kapitalisitischen Wirtschaftsordnung erwartete.

Wir machen uns deshalb diese Prognose ausdrücklich nicht zu eigen, geben sie nur mit Vorbehalt weiter und legen das Ganze mal für in zehn Jahren auf Termin.

http://www.mmnews.de/wirtschaft/33392-boersen-im-hoehenrausch

 

 

 

Hamburg, den 24.10.2017

Willkommen im Club der Experten

Sie, liebe Leser, zählen nach Meinung von Fachleuten schon zu den Fortgeschrittenen in Sachen Geldanlage. Dies jedenfalls ist ais einem Beitrag Geldanlage für Fortgeschrittene zu schließen, in dem die Postbank kurz ein paar Prinzipien zusammengefasst hat, die Sie als Leser dieser Seite allesamt nicht überraschen, höchstens bestätigen werden.

https://www.postbank.de/postbank/pr_presseinformation_2016_06_15_geldanlage_fuer_fortgeschrittene.html

 

 

 

Hamburg, den 20.10.2017

Neue Regeln für Ihre Bankverbindung

Wenn Ihre Bank- oder Kreditkarte geklaut wird, haften Sie bis zur Sperrung nur noch mit 50 statt 150 Euro bei Missbrauch. Diese und ein paar andere neue Spielregeln gelten ab 13. Januar 2018 für Ihr Bankkonto. Für alle, die sich das antun wollen, hat der Bankenverband das in kurz gefasster Form hier zusammengestellt:

https://bankenverband.de/blog/neue-regeln-fur-den-zahlungsverkehr-was-sich-2018-fur-bankkunden-andert/

 

 

Hamburg, den 19.10.2017

Jubiläum!

Heute vor 30 Jahren brach der Oktober-Crash 1987 aus. Binnen Tagesfrist fielen die Kurse an der US-Börse um 23 Prozent. Das war der Tag, an dem sich Langendorf entschloss, nebenberuflicher Kleinanleger zu werden.

 

 

Hamburg, den 18.10.2017

Hohe Kurse sind kein Grund zum Absturz

Je höher die Aktienkurse steigen, desto größer wird beim Publikum die Angst vor Rückschlägen. Dazu sagt der Platow Brief:

  • Dass bei einem Allzeithoch die Wahrscheinlichkleit heftiger Kursabschläge steigt, ist aus Vergangenheitsdaten nicht belegt
  • Rücksetzer hängen nicht vom Kursniveau ab, sondern sind immer möglich

Also: Es kann durchaus zu Rücksetzern kommen. Aber die Wahrscheinlichkeit dafür ist durch den Höhenflug der Kurse nicht gestiegen.

 

 

Hamburg, den 17.10.2017

Was der Brexit mit dem Nullzins zu tun hat

Der Platow Brief zitiert einen Experten, nach dessen Meinung die Brexit-Verhandlungen allein schon deshalb lange dauern werden, weil die meisten aufzulösenden Verträge von Brüssel ausgehandelt wurden und die Briten deshalb an erfahrenen Verhandlungstechnikern knapp sind. Während dieser Schwebephase werde auch die EZB ihre umstrittene Geldpolitik fortsetzen. "Folglich werden auch die Zinsen noch sehr lange extrem niedrig bleiben", schreibt Platow.

 

 

Hamburg, den 16.10.2017

Edelmetalle als Geldanlage

Die Consorsbank hat einen schnellen Überblick über die als Geldanlage beliebtesten Edelmetalle verfasst. Behandelt werden

  • das beliebte Gold
  • das vielfältige Silber
  • das seltene Platin und
  • das unbekannte Palladium.

Die Metalle unterscheiden sich sehr in Seltenheit und Endlichkeit, industrieller Nachfrage sowie nicht zuletzt im Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad. Lesen Sie hier mehr:

https://wissen.consorsbank.de/t5/Blog/Alles-was-gl%C3%A4nzt-Edelmetalle-f%C3%BCr-die-Geldanlage/ba-p/59410

 

 

Hamburg, den 05.10.2017

Traurige Erkenntnisse zur Anlagekultur

Nüchterne Zahlen belegen: die Deutschen sparen viel, aber kurzsichtig:

  • Trotz Nullzins lagen Ende letzten Jahres 2 von 5,6 Billionen Euro Privatvermögen auf Sparbüchern und ähnlich bequemen ertragslosen Konten
  • 166 Milliarden Euro horteten die Deutschen als Bargeld unter dem Kopfkissen; dieser Betrag war binnen Jahresfrist doppelt so schnell gestiegen wie das in Aktien angelegte Geld
  • In Aktien waren von den 5,6 Billionen gerade mal 373 Milliarden Euro angelegt, und die Steigerung um 9 Prozent gegen Vorjahr kam hauptsächlich durch Wertsteigerungen, weniger durch Neuanlagen.

Diese traurigen Zahlen vermitteln uns Bundesbank und Bankenverband.

http://verbraucher.bankenverband.de/magazin/2017-09-01/reich-aber-kurzsichtig-die-deutschen-sparer/

 

 

 

Hamburg, den 29.09.2017

Nullzins und Negativrendite kosten 20 Prozent

Rund 20 Prozent ihrer jährlichen Sparleistung verlieren die Deutschen durch den negativen Realzins. Das hat die Comdirect Bank so ausgerechnet (wir bringen hier ein Beispiel mit vereinfachten Zahlen):

  • 10.000 EUR Vermögensbestand
  • 0 EUR Zinsertrag darauf
  • 1000 EUR jährliche Sparleistung
  • 200 EUR Kaufkraftverlust durch Inflation.

Bezogen auf die jährliche Sparleistung verliert der Sparer demnach 20 Prozent. Comdirekt hat das anhand realer Zahlen für alle Bundesländer ermittelt und kommt für das alte Bundesgebiet auf rund 18 Prozent, für die neuen Bundesländer sogar auf über 22 Prozent Einbuße durch Nullzins und Negativrendite.

Langendorf rechnet anders, kommt aber zum gleichen Ergebnis: Wer sein Geld zu Null verzinst kriegt, dessen Vermögen ist bei 2 Prozent Inflation nach zehn Jahren real noch knapp 82 Prozent davon wert.

https://www.comdirect.de/cms/ueberuns/de/presse/cori1088_1204.html

 

 

Hamburg, den 27.09.2017

Fiskus räumt Fondserträge künftig anders ab

Wenn Sie in der Anlageform von Investmentfonds (die Langendorf in der Regel nicht empfiehlt) investiert sind, kommen ab 1.Januar 2018 neue Steuerregelungen auf Sie zu. Darauf weist der Bankenverband hin. Das System soll "EU-rechtliche Risiken ausräumen" und obendrein einfacher werden. Besonders einfach sieht es allerdings nicht aus, weshalb wir hier auf die Darstellung von Details verzichten. Sollten Sie also betroffen sein und Investmentfonds besitzen, gehen Sie auf die folgende Seite:

https://bankenverband.de/blog/reform-der-fonds-besteuerung-ab-2018-was-anleger-wissen-mussen/

 

 

Hamburg, den 26.09.2017

Die Abgeltungsteuer wird wohl enden

"Sind Aktionäre die sicheren Verlierer der Bundestagswahl 2017?" Unter diesem mit einem unnötigen Fragezeichen versehenen Titel weist der Finanzjournalist Stefan Böhm auf die zu vermutende Absicht aller Parteien (außer der FDP) hin, nach der Wahl die Abgeltungsteuer abzuschaffen. Der Grund: Als diese Steuer eingeführt wurde, gingen dem Staat noch Steuereinnahmen durch versteckte Anlageerträge durch die Lappen. Nachdem jetzt inlands der Steuerbürger total nackt dasteht und auch mit 50 anderen Ländern lückenloser Datenaustausch besteht, hat diese Steuerform ihren Dienst getan, der Staat kann auch ohne sie voll abgreifen.

Nahe liegend wäre nun die Rückkehr zur Versteuerung vn Kapitaleinkünften zum persönlichen Steuersatz. Da diese Erträge aus (mindestens) schon einmal versteuerten Einkommen entstehen, die der Anleger investiert statt konsumiert, um dem Staat im Alter nicht zur Last zu fallen, wäre auch die Rückkehr zu einer Haltefrist gerecht (Langendorfs Lieblingswort), ab der die Einkünfte steuerfrei bleiben. Auf diese Art Gerechtigkeit werden wir aber wohl vergeblich warten, dazu sind die vielen anderen "Gerechtigkeiten" einfach zu teuer.

Mal ganz abgesehen von zusätzlichen populären Unverschämtheiten wie der Abschaffung des Vertrauensschutzes für Anlagen von vor 2009. Und der Kapitaltransaktionssteuer, vor der uns bisher nicht etwa unsere Regierungen, sondern nur einige störrische Ausländer bewahrt haben.

Den Beitrag von Stefan Böhm finden Sie hier:

https://www.boehms-dax-strategie.de/boersennews/allgemein/aktionaere-wahlverlierer-723.html

 

 

 

Hamburg, den 22.09.2017

Immer diese Ausrufezeichen

So wenig wie Sie Überschriften trauen sollten, die mit Fragezeichen enden ("wir wissen es auch nicht"), sollten Sie auf Anhäufungen von Ausrufezeichen geben wie in diesem Beispiel:

 

Hier veruchen gleich drei Beiträge (so der Verdacht), eine unsichere Meinung durch das Ausrufezeichen entschiedener aussehen zu lassen.

aus: finenznachrichten.de

 

 

Hamburg, den 21.09.2017

Laufen Sie nicht den kleinen Moden hinterher

Es kommt immer mal wieder ein Modethema hoch, das scheinbar überzeugend darauf drängt, sich an den einschlägigen Unternehmen zu beteiligen. Einfach zu verlockend ist die Aussicht, sich in der Startphase an einen bedeutenden Trend anzuhängen und auf der Welle zu reiten, bis man so richtig reich ist.

So etwas kommt vor, siehe Amazon, ist aber nicht der Normalfall. Das meiste, was die Finanz- oder gar die Boulevardpresse heute begeistert, ist morgen vorbei, wenn die Masse schon die nächste Sau durchs Dorf treibt. Erinnern Sie sich noch an die Seltenen Erden, die Fracking-Ausrüster oder die 3-D-Drucker? Aktuell ist gerade Cannabis dran. Auch Aktien gewisser exotischer Länder werden immer mal wieder zu Geheimtipps.

So lange der Hype durch die Preese geistert, ist das höchstens Anlass für ein Spielchen mit Spielgeld. Aber verpassen Sie nicht den Ausstieg, bevor das Thema zu langweilen anfängt. Ihre langfrisrige Geldanlage bauen Sir darauf bitte nicht auf.

 

 

Hamburg, den 20.09.2017

Den Sozialismus ausprobieren

"Der deutsche Staat freut sich über die Niedrigzinspolitik und will noch einmal richtig zulangen. Eine Anleihe über zwei Milliarden Euro wird der Bund heute auflegen – und schreibt damit Geschichte am Anleihemarkt: Der Zinscoupon wird nämlich bei nur 1,25 Prozent liegen - neuer europäischer Tiefststand. Falls die Bundesrepublik doch noch den Sozialismus ausprobieren möchte, mit kreditfinanzierten Infrastrukturprogrammen und einem imposanten Sozialstaat auf Pump, dann jetzt. Nie war es so billig, verantwortungslos zu sein."

Heute mal ein zitierenswerter Absatz aus dem ansonsten immer linkslastiger und unsachlicher werdenden Newsletter von Handelsblatt-Herausgeber Gabor Steingart

 

 

Hamburg, den 19.09.2017

In Autos einsteigen, in Auto-Aktien nicht

Seit zwei Jahren stehen Auto-Aktien kräftig unter Druck. Zuletzt liefen aber die Papiere dieser Branche wieder deutlich besser als der DAX. Ist jetzt der richtige Zeitpunkt, dort einzusteigen?

Eine fundierte Antwort gibt der Finanzjournalist Torsten Ewert im Newsletter von Stockstreet. Er diskutiert zunächst die fundamentalen Auswirkungen des Diesel-Streits auf die Autoindustrie und kommt zu dem Schluss, dass die Risiken noch keineswegs abgehakt sind. Dann knöpft er sich die Charts vor und vergleicht die Auto-Werte mit den Papieren von Energieunternehmen und Banken, denn diese beiden Branchen haben mit zeitlichem Vorlauf ähnliche exogene Rückschläge wie die Autoindustrie erlebt.

Der Vergleich der Branchenindices zeigt, dass die Auto-Aktien möglicherweise tatsächlich am Beginn einer längeren Erholung stehen, deren Potenzial aber begrenzt bleiben sollte. Der Vergleich mit den beiden anderen Branchen zeigt obendrein, dass die Autoaktien sich wahrscheinich auch während ihrer Erholung schwächer entwickeln werden als der DAX-Durchschnitt. Klare Empfehlung: wer in Autoaktien investiert ist, sollte die aktuelle Erholung nutzen, um Verluste zu begrenzen. Sprich: verkaufen.

Es schadet nicht, sich diesen kostenlosen und dennoch schlauen Newsletter zu abonniren:

stockstreet.de

 

 

Hamburg, den 18.09.2017

Keine Milchmädchenhausse

Viele haben Angst, die seit März 2009 gestiegen Börsenkurse könnten schon eine Blse ausbilden und es sei Zeit, aus Aktien auszusteigen. "Diese Angst hemmt Anleger zu Unrecht", sagt Steffen Bielmeier, Chefvolkswirt der DZ Bank: eine "Milchmädchenhausse" gibt es derzeit nicht, keine Euphorie beschwört einen neuen Crash hervor. Im Gegenteil seien die Anleger aus Angst vor Rückschlägen momentan viel zu zögerlich. Warum Bielmeier meint, dass zögernde Anleger den Kursen bald hinterhersehen werden, lesen Sie ausführlicher hier:

https://bielmeiersblog.dzbank.de/2017/09/15/angst-vor-crashes-blasen-hemmt-anleger-zu-unrecht/

 

 

Hamburg, den 15.09.2017

Was die Notenbanken können und was nicht

Eine erfreulich kurz gefasste Übersicht über die Möglichkeiten und Grenzen der Notenbanken finden Sie im Blog der Consorsbank. Sie erklärt die Mechanik der Zinspolitik: Bekommen die Banken billigeres Geld von der Notanbank, können und wollen sie mehr an Wirtschaft und Konsumenten verleihen. Für eine Konjunkturbeflügelung ist das eine notwendige Bedingung, aber keine hinreichende: sind Konjunktur und Stimmung so schlecht, dass keiner mehr Kredite haben will, dann nützt auch der billigste Zins nichts. Umgekehrt bei Leitzinserhöhungen gegen überschäumende Konjunktur. Die Notenbanken können also nur Hilfestellung geben. Entscheidend für die Konjunkturentwicklung ist aber die Wirtschaftspolitik, indem sie die Leistungsträger und Konsumenten ermutigt. Oder eben nicht.

http://newsletter.bankenverband.de/c/23341683/87ea73363ec4-owaz6d

 

 

Hamburg, den 14.09.2017

Dividenden können Zinsersatz bleiben

Das sagt der Finanzberater: "Sie können es, auch wenn sie niedriger ausfallen. Die Dividendenrenditen sind in Deutschland mit rund 3 Prozent auf attraktivem Niveau. Aber nicht nur auf die Dividendenhöhe, sondern auf die Nachhaltigkeit in der Zukunft achten."

der-finanzberater.de

 

 

Hamburg, den 13.09.2017

Wer soll die offenen Stellen besetzen?

Die Deutschen vom Jahrgang 1967 werden dieses Jahr 50 und gehen in rund 15 Jahren in Rente. Das waren noch richtig geburtenstarke Jahrgänge, aktuell wächst weniger als die Hälfte nach.. Die Zahl der erwerbsfähigen Jahrgänge zwischen 20 und 60 wird sich bis 2030 um ein Siebentel verringern. Wer soll dann noch all die Waren produzieren, die Deutschland bisher in alle Welt verkauft, wer soll die Dienstleistungen erbringen, die das Land funktionsfähig hält? Schon im ersten Quartal 2017 gab es mehr als eine Million offene Stellen . . .

 

 

Hamburg, den 12.09.2017

DAX-Papiere sind attraktiv bewertet

Die Bewertung des DAX ist zuletzt gesunken, rechnet Steffen Bielmeier, Chefvoolkswirt der DZ Bank, vor. Das KGV entspricht einer Gewinnrendite von 8 Prozent, die Dividendenrendite beträgt 3,3 Prozent. Im Vergleich dazu gibt es 0,4 Prozent Rendite bei Staatsanleihen. Die Bewertung des DAX ist damit sehr attraktiv.

 

 

Hamburg, den 11.09.2017

Window dressing: Ihre Chance

Das vierte Quartal naht, und damit die Zeit für Window dressing. Das ist die Strategie mancher Fondsmanager, schnell noch vor Jahresende schlecht laufende Aktien aus ihren Depots zu verkaufen und durch zuletzt gut gelaufene Werte zu ersetzen. Das hat den Sinn, dass die Fonds in der Jahresendabrechnung in den Augen unbedarfter Privatanleger als diejenigen dastehen, die für die Erfolgstitel den richtigen Riecher hatten. Dass ihr Fonds bei der Realisierung der schlecht gelaufenen Papiere an Wert verliert, nehmen sie dafür in Kauf.

Dieses Wissen können Sie ausnutzen. Wenn Fondsmanager ihr Schaufenster aufhübschen und dafür schlecht gelaufene Werte verkaufen, werden diese noch billiger, obwohl sich fundamental bei ihnen nichts verändert hat. Sehen Sie sich zum Jahresende die unteren Ränge der Indices kritisch an und versuchen Sie, dort Titel zu identifizieren, die durch "Window sdressing" unterbewertet sind. Das wird nicht in jedem Fall klappen, aber in der Tendenz schon.

 

 

Hamburg, den 24.08.2017

Vorsicht, Charttechnik!

Wie unterschiedlich Charts interpretierbar sind, zeigt sich hier:

 

Vor allem das Argument mit der Schulter-Kopf-Schulter-Formation sollte Sie immer erst mal vorsichtig machen, die wird nämlich oft nach Belieben interpretiert.

aus finanznachrichten.de

 

 

Hamburg, den 23.08.2017

Promi-Tipps? Misstrauen ist angebracht!

Immer mal wieder melden sich prominente Investoren öffentlich mit ihren Ansichten zur weiteren Martktentwicklung. Und immer ist das ein Moment, in dem Sie besonders mittrausisch werden solllten. Der Stockstreet Blog hat es schön auf den Punkt gebracht:

"Seien Sie höchst vorsichtig, wenn solch bekannte Namen wie Gross, Soros und andere Börsentipps preisgeben, besonders wenn diese Leute große Fonds oder Portfolios betreuen. Denn Sie können sicher sein, dass dort niemand aus selbstlosen Gründen die Menschheit mit guten Trading-Tipps versorgen wird. Und Sie sollten sich gerade bei kostenlosen Aktien- und Spekulationstipps immer fragen: Welche Motivation könnte dahinter stecken. Das gilt natürlich auch für die Aktienbewertungen von Banken, Ratingagenturen und anderen Institutionen."

www.stockstreet.de

 

 

Hamburg, den 22.08.2017

Erst zugreifen, wenn es einen ekelt

Acht Prozent hat der DAX seit dem Hoch eingebüßt. "Sind das Schnäppchenpreise? Von Schnäppchen redet man eigentlich erst dann, wenn Aktien niemand mehr haben möchte, wenn es einen regelrecht davor ekelt wie vor acht Jahren und die Zentralbanken dann noch stärker eingreifen. Nur etwas Geduld!"

rät der Börsenjournalist Frank Meyer (n-tv)

 

 

Hamburg, den 21.08.2017

In den nächsten Jahren steigen Inflation und Zinsen

Seit der Finanzkrise 2008 sah das Investmenthaus Star Capital ununterbrochen Nullwachstum, Nullzinsen und Null-Inflation. Jetzt sind die Experten umgeschwenkt und sagen einen konjunkturellen Aufwärtstrend voraus. Die Zinswende liege hinter uns und die Preise würden wieder ansteigen.

Das alles freilich nicht sofort: Konkret erwartet Star Capital in vier bis fünf Jahren eine Teuerungsrate von mehr als 5 Prozent sowie mindestens 2 bis 3 Prozent Rendite bei den zehnjährigen Bundesanleihen.

Gründe:

  • die Notenbanken kehren ihre Politik um
  • der verbilligungseffekt der Globalisierung läuft aus
  • der Rohstoffzyklus lässt steigende Preise erwarten
  • die Lohnkosten werden ihre Fesseln abstreifen.

Wichtig: die Inflation zieht schneller an als der Zins. Denn politisch beeinflusste Notenbanken wollen anhaltend negative Realzinsen wegen der Statsverschuldung.

http://starcapital.de/files/publikationen/StarInvest_August2017.pdf

 

 

Hamburg, den 17.08.2017

Hat Allianz nun Potenzial oder nicht?

Hier noch so ein Schätzchen aus der Empfehlungswelt:

 

Wie immer: lassen Sie sich nicht von Einzelempfehlungen bluffen.

aus: finanznachrichten.de

 

 

Hamburg, den 16.08.2017

Hauptsache einfach und populär

Der legendäre Fondsverwalter Peter Lynch, der in seiner aktiven Zeit von 1977 bis 1990 eine durchschnittliche Jahresrendite von 29 Prozent erzielt haben soll, hatte ein ganz schlichtes Beuteschema: "Einfache und großartige Unternehmen, die man als Konsument oftmals aus dem Alltag kennt", wie es The Motley Fool definiert. Kurzfristige Effekte wie Marktschwankungen oder Änderungen des Leitzinses waren ihm egal, er hat sich nur für die Unternehmen selbst interessiert, auf gutes Management sowie beliebte Produkte gesetzt.

Die Fools haben drei Unternehmen entdeckt, die Lynch heute gefallen würden: "Diese großartigen Unternehmen hätte ich schon viel früher entdeckt, wenn ich mehr auf mein eigenes Konsumverhalten geachtet hätte", schreibt der oberste Deutschland-Fool Matt Koppenhoeffer. Welche drei das sind, können Sie hier nachlesen:

https://www.fool.de/2016/03/18/3-aktien-die-ich-mit-peter-lynchs-weisheiten-schon-viel-frueher-entdeckt-haette/

 

 

 

Hamburg, den 15.08.2017

Anleihen sind nicht sicherer als Aktien

Hier entlarvt der Bankenverband einen beliebten, aber falschen Anleger-Mythos. Klar enthalten Aktien ein Risiko und wahr ist auch, dass Anleihen kurzfristig gesehen weniger schwanken. Krasse Verluste bei den letzten Aktiencrashs taten weh, und was weh tut, behalten wir Menschen länger in Erinnerung als positive Erlebnisse. Dass seitdem sämtliche Jahre (mit Ausnahme von 2011) gute bis sehr gute Aktien-Jahre waren, ist in der Erinnerung vieler weit weniger verankert. Dass der Dax heute sogar 50Prozent über den Kursen vor der Lehman-Pleite steht, wohl noch weniger.

Langfristig betrachtet, so der US-Investmentbanker Ken Fisher, nehme die Volatilität von Aktien enorm ab: “Wer die kurzfristigen höheren Schwankungen von Aktien in Kauf nimmt, wird langfristig belohnt.” Zumindest in der Historie, wie Fishers Analyse der vergangenen 90 Jahre zeigt. Fazit: Über einen längeren Zeitraum hinweg werfen Aktien einen höheren Ertrag ab als festverzinsliche Papiere. Geld in Anleihen ist also nicht sicherer als Geld in Aktien.

http://verbraucher.bankenverband.de/magazin/2017-08-11/drei-mythen-uber-geld-teil-2/

 

 

 

Hamburg, den 14.08.2017

Und nun?

 

aus finanznachrichten.de

 

 

Hamburg, den 10.08.2017

Mainstream-Medien als Kontraindikator

"Ignorieren Sie die Medien nicht, lesen Sie nach, worüber alle reden, damit Sie wissen, worum Sie sich KEINE Sorgen machen müssen und worauf Sie sich NICHT konzentrieren sollten. Das ist dann Ihr wirklicher Vorteil."

Vermögensberater Thomas Grüner (Grüner Fisher Investments) in seiner Prognose zum zweiten Halbjahr 2017

gruener-fisher.de

 

 

Hamburg, den 05.07.2017

Die Hälfte wird abgegriffen

49,4 Prozent seines Einkommens muss der alleinstehende deutsche Durchschnittsverdiener an den Staat abliefern, berichtet das Handelsblatt. Zuletzt sind weniger die Steuern gestiegen als die Sozialabgaben. Aber was auch immer: das ist doch nicht normal, oder?

Abgaben erheben heißt, den Leistungsfähigenmit Gewaltandrohung etwas wegzunehmen, um es anderen zuzustecken. Eine zivilisierte Gesellschaft würde diesen peinlichen Vorgang auf das dringendst Notwendige beschränken. Eine solche Gesellschaft sind wir offenbar nicht. Oder käme dabei so eine Quote heraus?

 

 

Hamburg, den 04.07.2017

Trotz Börse den Urlaub genießen

Eine kurze und pragmatische Anleitung, wie Sie Ihr Depot in der Urlaubsabwesenheit gegen unverhoffte Stürze absichern, gibt die FAZ: Strategie prüfen, Stopploss risikobewusst einsetzen, Limitalarm einrichten, notfalls vom Urlaubsort aus eingreifen. Siehe auch in "Nullzins? Nein danke!" ab Seite 254. Wichtiger FAZ-Tipp: "Den Urlaub genießen".

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/aktien/aktien-so-wappnen-anleger-das-depot-fuer-den-urlaub-15066153.html

 

 

 

Hamburg, den 03.07.2017

Verkaufssignal oder Kursrallye voraus?

Noch so ein schönes Stück aus der Medienvielfalt:

 Soll man oder soll man nicht? Am besten weitere Einsichten abwarten.

aus: finanznachrichten.de

 

 

 

 
 
 

 

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Echt Langendorf

 

 

 

Hamburg, den 20.11.2017

Die gute Nachricht

Es wird keine Jamaika-Koalition geben. Die FDP hat mal Haltung gezeigt.  Das ist eine gute Nachricht, weil keine Regierungsbeteiligung der wirtschaftsfeindlichen Grünen droht. Die Börse startet heute schwach, vielleicht unter dem Eindruck, dass sich die Mainstream-Presse auf die FDP einschießt (was für die Richtigkeit von deren Schritt spricht). Für Kleinanleger besteht jedoch nach dem Jamaika-Aus kein Grund zur Panik, vielmehr zur Freude

 

 

Hamburg, den 17.11.2017

Gut gesagt: Steuer

"Erst bei Abfassung seiner Steuererklärung kommt manch einer womöglich dahinter, wie viel Geld er sparen würde, wenn er keins besäße"

Handelsblatt-Herausgeber Gabor Steingart in seinem Newsletter

 

 

Hamburg, den 16.11.2017

Bitte nehmt uns noch mehr weg

Der rot-grüne Hamburger Senat wollte seine Untertanen zusätzlich mit einer Stadtreinigungsgebühr schröpfen. Wofür zahlen wir eigentlich Steuern? fragten sich viele, und entsprechend massiv waren die Proteste. So massiv, dass selbst der selbstherrliche Senat einen Rückzieher machen musste. Jetzt fragte das  Hamburger Abendblatt seine Leser: "Finden Sie die Rücknahme richtig?", und es antworteten doch tatsächlich 17 Prozent mit "nein". Was sind das nur für Zeitgenossen?

 

 

Hamburg, den 15.11.2017

Russland 2018

Eine WM mit den Dänen, aber ohne die dreckigen, unsportlichen Tricks der Italiener - das lässt hoffen.

 

 

Hamburg, den 14.11.2017

Gut gesagt: mal wieder

"Beim Stoppkurs versuchen wir es heute mal wieder mit einer so bislang noch nicht praktizierten Variante."

aus Platow Derivate Depot Alarm von heute

 

 

Hamburg, den 25.10.2017

Das Thema der FBM 2017

Wir danken den Lübecker Nachrichten für den Abdruck dieses dpa-Fotos von der Frankfurter Buchmesse:

Ja: Das ist die Diskussionskultur der Linken.

Nein: Man muss sich nicht herablassen, mit solchen Leuten zu reden.

 

 

Hamburg, den 23.10.2017

Kompetente Kollegen

Wieder mal typisch die Staatsmedien: "Jamaika kostet uns 100 Milliarden Euro". Schlimm genug, aber ganz so schlimm ist es dann doch wieder nicht. Denn dabei stellen die kompetenten Kollegen ganz unbefangen die Milliarden mit in Rechnung, die eine von der FDP geforderte Abschaffung des Soli "kosten" würde. Wieder falsch! Dieses Geld wäre ja nicht weg. Im Gegenteil, es bleibt in den Taschen der Bürger, wo es hin gehört.

 

 

Hamburg, den 06.10.2017

Zitat der Woche: Arm werden

"Man kann durch Sparen inzwischen auch arm werden. Man muss Geld nur arbeiten lassen, raten Experten."

Der Finanzjournalist Frank Meyer in den Lübecker Nachrichten

 

 

Hamburg, den 04.10.2017

Literatur-Nobelpreis

Zum Rätselraten über den diesjährigen Träger des Litaratur-Nobelpreises hier ein schönes Zitat: "Nach Bob Dylan ist nichts mehr unmöglich".

aus: Leipziger Volkszeitung

 

 

Hamburg, den 29.09.2017

Staatsfunk mit Scheuklappen

Typische Stimmungsmache des Staatsrundfunks: "Amerika verliert 2 Billionen Dollar" kommentierte der NDR Trumps Steuerpläne. Falsch! Richtig ist: Der übergewichtige US-Staat greift nach den Plänen 2 Billionen Dollar weniger ab. Aber das Geld ist ja nicht "verloren". Es bleibt in den Taschen der  Bürger und Unternehmen, die es erwirtschaftet haben und wo es sicher besser aufgehoben ist.

Das sieht der Staatsfunk natürlich anders. Aber warum glauben ihm immer noch so viele?

 

 

Hamburg, den 24.08.2017

Spruch zum Wochenende: Leer

"Viele Menschen sind zu gut erzogen, um mit vollem Mund zu sprechen. Aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun."

Volksmund

 

 

Hamburg, den 18.08.2017

Spruch zum Wochenende: Wenig

"Wer wenig braucht, kommt nicht in die Lage, auf vieles verzichten 
zu müssen."

Volksmund

 

 

Hamburg, den 16.08.2017

Gerechtigkeit wird zum Unwort

Aus der Wahlkampf-Rhetorik ist das Wort Gerechtigkeit wieder ins Glied zurückgetreten. Zu recht, denn erstens zieht das Thema nicht in einem Land, in dem es fast allen gut geht. Zweitens wird mit dem Begriff viel Schindluder getrieben, denn viele sagen "Gerechtigkeit" und meinen Gleichmacherei. Und die ist nun bestimmt nicht gerecht. Schleswig-Holsteins Ex-Ministerpräsident Torsten Albig hat bei der Landtagswahl die einfache Gerechtigkeits-Idee noch getoppt mit dem Slogan "Gerechtigkeit für alle". Platter geht's nicht. Der Erfolg: eine krachende Wahlniederlage.

 

 

Hamburg, den 11.08.2017

Gut gesagt: Problem

"Dem Problem waren sich die Studienteilnehmer im Übrigen nicht bewusst."

web.de in einem Beitrag über eine wissenschaftliche Studie

 

 

Hamburg, den 30.06.2017

Gut gesagt: Regen

"Dauerregen ist o.k."

Boris Langendorf

 

 

Hamburg, den 28.06.2017

Gut gesagt: Problem

Viele gaben ihr Bestes, aber genau darin bestand das Problem.


Volksmund

 

 

 

Hamburg, den 21.06.2017

Gut gesagt: Fernsehen

Wer nicht hören will, muss fernsehen. 


Wer zuviel fernsieht, verliert den Weitblick.

Volksmund

 

 

Hamburg, den 22.05.2017

Gut gesagt: Enteignung

"Die Inflation ist von allen Formen der Enteignung die heimtückischste."

Handelsblatt-Herausgeber Gabor Steingart

 

 

Hamburg, den 16.05.2017

Gut gesagt: Können Händler lesen?

"Buchhändler haben Fähigkeiten, die nur wenige im Einzelhandel haben: Sie können lesen, schreiben und reden."

aus dem Buchhandels-Informationsmagazin Langendorfs Dienst vom 15.05.2017

 

 

Hamburg, den 21.03.2017

Im Würgegriff der Autohasser

Die heutige Onlineseite des Hamburger Abendblatt macht wie folgt auf:

 Bildzeile: Mit dem Carsharing-Pilotprojekt "Firstmover" stößt die Stadt auf große Ablehnung. Darum wird das Vorhaben trotzdem weiter verfolgt.

Ist das noch lustig? Nein.

 

 

Hamburg, den 20.03.2017

Gut gesagt: Rasierte Einkommen

"Hätte man die Arbeitseinkommen ähnlich rasiert wie die Zinseinkommen, wäre in der westlichen Welt die Revolution ausgebrochen."

Handelsblatt-Herausgeber Gabor Steingart in seinem Morgen-Newsletter

 

 

Hamburg, den 09.03.2017

Immobilienanzeigen für Anfänger

Zentral und verkehrsgünstig: laut und schmutzig

Für Individualisten: weit und breit gibt es nichts

Strandnah: kein Meerblick

Kleiner Meerblick: Das Meer sieht nur, wer sich lebensgefährlich am Balkongeländer verrenkt

Liebhaberobjekt: kaum verkäuflich, weil unpraktisch

Originell: dito

Rustikal: düstere Einrichtung aus den 70er Jahren

Für Handwerker: Bruchbude

Klein und fein: zu eng, Platzangst garantiert.

 

 

Hamburg, den 07.02.2017

Auf unserem Boden

Gestern hat das Hamburger Abendblatt eine Online-Umfrage durchgeführt mit der Frage: "Sollte der türkische Außenminister in Hamburg Wahlkampf machen dürfen?"

Unglaublich: 8 Prozent der Leser haben "ja" geantwortet.

 

 

Hamburg, den 27.02.2017

Gut gesagt: irrational

Vielleicht haben Sie sich schon öfter gefragt, wieso die Märkte so irrational reagieren und ob das nicht eine riesige Einstiegschance sei. Aber Vorsicht, schon John Maynard Keynes wusste: "Die Märkte können länger irrational bleiben als man liquide."

 

 

Hamburg, den 14.02.2016

Gut gesagt: Gleichheit

"Ohne Unterschied macht Gleichheit keinen Spaß"

Dieter Hildebrandt

 

 

Hamburg, den 09.02.2017

Qualitätsjournalismus II

Heute ist der erste Tag seit Monaten, an dem bei web.de unter den drei Top-Nachrichten keine Hassmeldung über Donald Trump steht. Dafür gleich zwei hintereinander auf den folgenden Rängen. Und ein überaus wohlwollender Bericht darüber, wie sich Obama mit Familie in einem exclusiven Ferienparadies von den Strapazen der Präsidentschaft erholt. So macht man Stimmung.

 

 

Hamburg, den 31.01.2017

Deutscher Qualitätsjournalismus 2017

Fast täglich öffnet Langendorf die Startseite von web.de, um den Eingang an Spam zu kontrollieren. Dabei wird er unvermeidlich mit den drei Top-Meldungen des Tages konfrontiert, die immer nach dem gleichen Schema ablaufen:

1. eine Hassmeldung gegen Trump

2. Glatteis, Unfall oder, wenn nichts Tragisches passiert, eine Werbung für Martin Schulz

3. Das Neueste aus dem Dschungelcamp.

Fazit: Seien Sie auch in der Presse sehr wählerisch bei der Frage, wem Sie vertrauen können.

 

 

Hamburg, den 26.01.2017

Gut gesagt: Beispiel geben

"Wir wollen unsere Art zu leben niemandem aufzwingen. Sie soll ein Beispiel sein, dem andere folgen können."

Antrittsrede Donald Trump

 

 

Hamburg, den 17.01.2017

Schlechte Politik wird belohnt

Die einst so stolze Hansestadt Hamburg ist unter rotgrüner Regierung beim Länderfinanzausgleich aus dem Geber- in das Nehmerlager gewechselt, meldet das Handelsblatt. Nur noch Bayern, Baden-Württemberg und Hessen zahlen in den Topf ein, aus dem die schlechte Politik in den anderen 13 Bundesländern belohnt wird. An diesem System stimmt doch was nicht.

 

 

Hamburg, den 09.01.2016

Prost Neujahr!

Seit dem Dreikönigstag am vergangenen Freitag ist die Weihnachtszeit vorbei und damit auch die Zeit, in denen man seinen Mitmenschen ein gutes neues Jahr wünschen soll. Man kann es auch jetzt noch tun, es wird aber nicht mehr erwartet, und je weiter das Jahr fortschreitet, desto mehr nutzt sich der Wunsch ab. Völlig daneben ist der Tipp, Leuten, die man seit Jahresbeginn noch nicht gesehen hat, auch jetzt noch den Neujahrsgruß auszusprechen. Solche Leute kann man auch noch im Oktober treffen, und dann wird der Wunsch wohl eher als schlechter Witz verstanden. Und das ist ja auch nicht der Sinn der Sache.

 

 

Hamburg, den 02.01.2017

Narren-Apostroph

gesehen in Dannenberg

 

 

Hamburg, den 16.12.2016

Styling aktuell

Verunglückte Proportionen und klobige Schuhe. Sieht das wirklich gut aus?

 

Dies wird offenbar in der Modebranche als der letzte Schrei gehandelt.

aus;: Textilwirtschaft

 

 

Hamburg, den 06.12.2016

Verrückt II

"Lassen Sie sich nicht verrückt machen. Die Weltwirtschaft wächst auch mit Donald Trump und ohne italienische Verfassungsreform weiter".

der Finanzjournalist Mike Knauff zu den überaufgeregten Medien

 

 

Hamburg, den 05.12.2016

Verrückt I

Die Italiener schießen die Reformpolitik ab, ein Grüner wird in Österreich Präsident und die Börse jubelt . . .

 

 

Hamburg, den 28.11.2016

Erst mal Deutsch lernen . . .

. . . und dann andere kritisieren.

aus web.de

 

 

Hamburg, den 11.11.2016

Frage wortreich nicht beantwortet

Der Zweitliga-Letzte FC St. Pauli hat seinen Sportchef "wegen unterschiedlicher Auffassungen zur strategischen Ausrichtung" rausgeschmissen. Auf der anschließenden Pressekonferenz, bei der sich übrigens fast alle duzen, fragt einer, worin denn die Unterschiede in der strategischen Ausrichtung gelegen hätten.

Gute Frage. Der Vereinspräsident mit dem schönen Namen Oke Göttlich antwortet:

"Das ist ja so, man setzt sich zusammen und man kommt zusammen und man versucht auch Lösungsvorschläge dann miteinander zu erarbeiten und es ist dann so, dass man vorne die Lösungsvorschläge einfach nebeneinander hält und auch miteinander gesprochen hat und man sieht, es gibt einige Dinge, die man dort auch gerne sehen würde, die Vorbereitungen gerne gesehen hätte, dann ist das etwas, das zu der unterschiedlichen strategischen Ausrichtung einen Beitrag geleistet hat."

Keine Nachfrage seitens des Sportjournalisten. Alles klar.

 

 

Hamburg, den 08.11.2016

Tipp des Tages: Visitenkarte II

Sie wissen genau, in welcher Falte Ihrer Brief- oder Handtasche Ihre Visitenkarten stecken, so dass Sie beim Kartentausch nicht peinlich lange herumfummeln müssen. Aber legen Sie sich einen davon getrennten Platz für die Verwahrung der Karten zu, die Sie erhalten haben. Denn sonst kommt es früher oder später dazu, dass Sie Ihrem Gesprächspartner die Karte von ganz jemand anderem austeilen. Und wenn der das nicht gleich merkt: Überraschung!

 

 

Hamburg, den 04.11.2016

Tipp des Tages: Visitenkarte I

Gibt Ihnen jemand seine Visitenkarte, dann vergessen Sie nicht, diese auch tatsächlich durchzulesen. Oft ergeben sich damit unerwartete Anknüpfungspunkte für den folgenden Smalltalk. Außerdem: Deutlicher als mit dem einfachen Wegstecken der Karte können Sie dem Gegenüber Ihre Geringschätzung nicht ausdrücken. Höchstens, indem Sie die Karte gleich vor seinen Augen in den Papierkorb werfen.

 

 

Hamburg, den 31.10.2016

Undankbarer Musikant

Bob Dylan nimmt den Literaturnobelpreis nun doch an. Sehr freundlich. Müssen wir jetzt auf Knien rutschen?

 

 

Hamburg, den 17.10.2016

Treffend bemerkt

"Aktie schlägt Niedrigzins" ist der Titel des Buchs Platow Prognose 2017, das am 21. November erscheint.

https://platow.de/index.php?option=com_k2&view=item&id=115208:platow-prognose-2015&Itemid=163

 

 

Hamburg, den 12.10.2016

Unwahrscheinlicher Fall

"Das vorliegende Buch ist für jeden Gartenkunst-Interessierten ein Genuss, selbst wenn man des Dänischen nicht mächtig sein sollte."

(aus der Rezension eines dänischen Gartenkunstführers)

 

 

Hamburg, den 16.09.2016

Gut gesagt: Panikmodus

"Sie werden keine hochangesehene Investmentlegende finden, die ihren Status dadurch erlangt hat, dass sie die Bilanz eines Unternehmens im Panikmodus analysiert hat."

Mit diesem Argument rät Vermögensverwalter Thomas Grüner zu unaufgeregtem Agieren an der Börse

 

 

Hamburg, den 14.09.2016

Wie Prognosen entstehen

Die Indianer fragen ihren Medizinmann: "Weiser Mann, wie wird der Winter?"

Der Medizinmann zieht die Stirn in Falten und sagt: "Der Winter wird sehr hart. Sammelt schon mal Holz."

Ein paar Tage kommen ihm aber Bedenken. Schließlich will er nicht mit einer Fehlprognose seinen Nimbus gefährden. So ruft er den Wetterdienst an und fragt, wie der Winter wird.

Die Antwort: "Der Winter wird sehr hart. Die Indianer sammeln schon Holz."