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Nachrichten für Kleinanleger

 

 

 

Hamburg, den 23.05.2018

Oft wird es nur spannend gemacht, diesmal ist es das wirklich

Jetzt kommt tatsächlich mal eine spannende Phase an der deutschen Börse.

Einerseits: Die fundamentalen und auch die charttechnischen Vorlagen deuten auf eine richtige Sommerrallye hin. Auslöser ist der Trump-China-Deal, der anders, als es die Medien reflexhaft berichten, keineswegs gegen Deutschland und die EU gerichtet ist, sondern auch unserer Wirtschaft zugute kommt. Das hatte in den letzten Tagen einen DAX-Schub ausgelöst.

Auf der anderen Seite hat das aber offenbar ein größerer Teil der Anleger früher als gewohnt (vielleicht, weil sie den Zeitungen nicht mehr glauben) schon mitbekommen und ihr Optimismus steigt. Bei Stockstreet erwarten jetzt 53 Prozent einen steigenden DAX. Das wiederum spricht gegen eine Sommerrallye.

Ob der Sentiment Index der Börse Frankfurt ein gleiches Signal sendet, können wir voraussichtlich schon morgen berichten.

Eigentlich ist es ja immer spannend. Aber in dieser Konstellation besonders.

http://www.trader-sentiment.de/

 

 

Hamburg, den 18.05.2018

Das ist gut: schlechte Stimmung verfestigt sich

Die pessimistische Stimmung der Anleger hat sich diese Woche noch verfestigt. Nach dem Börse Frankfurt Sentiment Index sieht es so aus:

  • Bei den Institutionellen Anlegern blieb der Anteil der Optimisten mit 29 Prozent gegenüber der Vorwoche gleich; der Pessimisten-Anteil sinkt zwar von 46 auf 42 Prozent, damit bleiben aber die negativen Voten klar in der Mehrheit
  • Die Privatanleger sind nur noch zu 33 Prozent (Vorwoche: 38) optimistisch, aber 40 (38) Prozent rechnen jetzt mit fallenden Kursen beim DAX.

Bei den Privaten hat sich der Index zum vierten Mal in Folge verschlechtert.

Im Sinne des Kontraindikators zieht Verhaltensökonom Joachim Goldberg ein positives Fazit: wenn jetzt die Kurse steigen, erwartet er "eine ordentliche Short-Squeeze".

http://www.boerse-frankfurt.de/nachrichten/aktien/Marktstimmung-Wo-die-Gefahren-lauern-2361407

 

 

Hamburg, den 15.05.2018

Staaten bereichern sich auf Kosten der Sparer

Der Bund hat seit Ausbruch der Finanzkrise 2008 rund 162 Milliarden Euro an Zinsen gespart. Das gibt  laut Handelsblatt das Bundesfinanzministerium zu. Andere Schätzungen gehen bis zu 300 Milliarden.

Damit ist es keine große Kunst, den Staatshaushalt zu sanieren. Auf Kosten der Bürger, denen der Staat mit Steuern und ständig neuen Abgaben so viel wegschnappt wie noch nie. Und doppelt betroffen sind die Euro-Sparer mit den falschen Geldanlagen: europaweit haben Sparer seit 2008 schon mehr als eine Billion (!) Euro verloren, welche die Staaten ihnen voranthalten haben.

Mit Markt hat das nichts zu tun. Nach dessen gesetzen muss jemand, der auf Konsum verzichtet und sein geld anderen zur Verfügung stellt, dafür eine Gegenleistung haben. Es ist die Manipulation der EZB, die dazu führt, dass zehnjährige Anleihen des Krisenlands Italien (1,8 Prozent) billiger sind als US-Anleihen (3,0 Prozent), berichtet mm-news:

http://www.mmnews.de/wirtschaft/62229-dank-zinsmanipulation-euro1

 

 

Hamburg, den 14.05.2018

Was denn nun?

Widersprüchlicher können Meldungen nicht sein: die selbe Quelle, der selbe Tag, aber konträre Aussage.

 

Hintergrund ist: der Hedgefonds Millennium hatte seine Shortposition am 4. Mai aufgestockt, am 9. Mai wieder zurückgefahren (so was machen die manchmal), und  aktiencheck.de hat die Vorgänge unabhängig von einander, aber am selben Tag gemeldet.

Ein weiterer Beleg dafür, wie wenig man einer isolierten Meldung vertrauen darf, zumal dann, wenn offensichtlich ein Automat den Inhalt vorgelegt hat.

finanznachrichten.de

 

 

Hamburg, den 11.05.2018

Stimmung ist trübe genug

Weiter verschlechtert hat sich die Stimmung der Anleger, die am Börse Frankfurt Sentiment Index teilnehmen:

  • besonders bei den institutionellen Investoren, die am Dienstag nur noch 29 Prozent Optimisten aufwiesen (15 Prozentpunkte weniger als in der Vorwoche), übernahmen die negativen Einschätzungen mit 46 Prozent (plus 10) die Mehrheit
  • vergleichsweise moderat sank die Dtimmung bei den Privatanlegern, wo sich Optimisten und Pessimisten mit je 38 Prozent auf Augenhöhe gegenüberstehen, wobei der Anteil positiver Voten gegenüber der Vorwoche gleich blieb, die negativen Stimmen um 3 Prozentpunkte zunahmen.

Indgesamt eine hinreichend trübe Stimmung, um eine gute Entwicklung an den Märkten erwarten zu lassen.

http://www.boerse-frankfurt.de/sentiment

 

 

Hamburg, den 08.05.2018

Ordentlich was ansparen ohne Kopfzerbrechen

Inzwischen gibt es ja für alles und jedes einen Gedenktag, und immer wieder gibt es welche, von denen Langendorf noch nie gehört hatte. So gibt es auch den Weltfondstag. Der ist zwar schon drei Wochen her, aber unverändert gültig ist, was der Bankenverband aus dem Anlass geschrieben hat: "Sparen lohnt sich doch!" Zwar nicht auf dem Sparbuch, aber mit Wertpapieren. Langendorf agiert zwar lieber direkt mit Aktien und Derivaten, aber wenn es sein muss, geht es auch mit Aktienfonds. Wer seit 30 Jahren monatlich 100 Euro in Fonds mit Deutschen Aktien gesteckt hätte, könnte mit seiner Einzahlung von nominal 36.000 Euro heute über ein Vermögen von 123.000 Euro verfügen. Und das alles ohne eigenes Zutun, außer der Enthaltsamkeit, denn das Kopfzerbrechen übernimmt der Fondsmanagement. Bei internationalen Aktienfonds, Renten- und Mischfonds sind die Erträge niedriger, aber immerhin. Sehen Sie hier:

https://bankenverband.de/blog/weltfondstag-sparen-lohnt-sich/

 

 

 

Hamburg, den 07.05.2018

Stimmung schlecht, Bewertung attraktiv

Die Stimmung am Markt ist bescheiden, doch die steigenden Gewinne der Unternehmen machen die Bewertung von Aktien attraktiv. Mit dieser Einschätzung stimmte DZ-Bank-Chefvolkswirt Stefan Bielmeier schon letzte Woche auf den aktuellen Kursanstieg ein, der ausieht, als sei er noch nicht zuende.

https://bielmeiersblog.dzbank.de/2018/04/10/hohe-diskrepanz-zwischen-marktstimmung-schlecht-und-bewertung-attraktiv-dax-bleibt-aussichtsreich/

 

 

Hamburg, den 03.05.2018

Kein Weg führt an der eigenen Vorsorge vorbei

"Selbst wenn sie bis 70 arbeiten: Ohne private Vorsorge fehlen Rentnern tausende Euro", schreibt Focus Online Finanzen heute. Lassen Sie sich nicht einlullen.

https://www.focus.de/finanzen/altersvorsorge/rente/selbst-vorsorgen-sogar-beim-arbeiten-bis-70-ohne-private-vorsorge-fehlen-rentnern-tausende-euro_id_8861031.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=newsletter_FINANZEN

 

 

Hamburg, den 02.05.2018

Noch nicht wieder zu optimistisch

Nach dem Stockstreet Trader Sentiment sind die Optimisten unter den deutschen Privatanlegern wieder leicht in der Mehrheit mit 52 Prozent. In der vorigen Befragung hatten sich 52 Prozent pessimistisch gezeigt (siehe Meldung vom 24.04.2018). Im Sonne des Kontraindikators ist das weiterhin ein gutes Zeichen, denn meist ist der Optimismus größer.

http://trader.ma-web-design.de/

 

 

Hamburg, den 27.04.2018

Profis warten auf günstigere Einstiegskurse

Die Anlegerstimmung hat sich gegenüber der Vorwoche drastisch verschlechtert, berichtet der Börse Frankfurt Sentiment Index vom Mittwoch. Vor allem die Profis wurden pessimistischer:

  • bei Institutionellen Anlegern wuchs das Lager der Bären gleich um 21 Prozentpunkte auf 49 Prozent und ist damit weit größer als die verliebene Bullenherde (minus 10 auf 33 Prozent)
  • die Privaten Anleger ließen in der Stimmung nicht ganz so schnell nach, die Pessimisten legten um 5 Punkte auf 33 Prozent zu, die Bullen bleiben mit 40 Prozent (minus 10) noch in der Mehrheit.

Stimmungsbeobachter Joachim Goldberg interpretiert das so, dass vor allem die Institutionellen mit fallenden Kursen rechnen und sich schon für blllige Einkäufe positionieren. Die Voten zeigen also nicht nur Angst, sondern auch Hoffnung. Jedenfalls kein Absturzsignal.

http://www.boerse-frankfurt.de/nachrichten/aktien/Marktstimmung-Nicht-nur-aus-Angst-2356599

 

 

Hamburg, den 26.04.2018

Sell in May, oder lieber nicht

Der populäre Börsenspruch "Sell in May and go away" hat wieder Saison. Soll man jetzt verkaufen und im September wiederkommen?

In der Tat sind laut langfristiger Statistik Mai, Juni, August und September die etwas schwächeren Börsenmonate. Doch sind die Unterschiede zu klein, um nicht von anderen Einflussfaktoren überlagert werden. Wer sich jetzt nach der Mai-Regel richtet, kann also durchaus erleben, dass dies ausgerechnet ein Jahr ist, in dem sie nicht gilt.

Da man sowieso nie vorher weiß, was kommt, sitzt Langendorf die Sommermonate einfach aus und spart sich so zumindest die Transaktionskosten.

 

 

Hamburg, den 25.04.2018

Scheine zwischen den Socken

Wenn Sie Einbrecher wären, wo würden Sie nach Bargeld suchen? Der Bankenverband zitiert hierzu eine aktuelle Online-Umfrage mit Tipps. Demnach sind die beliebtesten Geldverstecke Briefumschläge, Sparschweine (kein wirkliches Versteck), Kleiderschrank, Bücherregal oder auch Bücher selbst. Es werden aber auch Verstecke wie Keksdose, Sockenschubllade und "hinter Bilderrahmen" genannt. Immerhin: 56 Prozent gaben an, vernünftig zu sein und keine größeren Mengen Bargeld daheim aufzubewahren. Von den übrigen glauben zwei Drittel, das Geld sei in ihrem Versteck sicher. "Ein gefährlicher irrtum", sagt der Bankenverband, der gern auf die Idee bringen will, ein Schließfach zu mieten. Langendorfs Idee: kein Bargeld horten, in Aktien investieren.

  

 

Quelle: Bankenverband

https://bankenverband.de/blog/tresor-matratze-blumenvase-wo-die-deutschen-ihr-bargeld-verstecken/

 

 

Hamburg, den 24.04.2018

Endlich ist der Optimismus weg

Nach drei Wochen erneut ein Blick auf das Trader Sentiment von Stockstreet. Erfreut registrieren wir, dass der Pessimismus wieder leicht überwiegt. Zwar nur mit 52 zu 48 Prozent, aber immerhin. Da in den meisten Wochen die Optimisten in der Mehrheit sind, sei der aktuelle Pessimismus relativ größer, als es die bloßen Zahlen vermuten lassen. Grund zur Hoffnung, dass es mit den Kursen weiter aufwärts geht.

http://trader.ma-web-design.de/

 

 

Hamburg, den 04.04.2018

Noch zu viel Optimismus bei Privatanlegern

Wer eine Bodenbildung bei den Aktien und den anschließenden Aufschwung erwartet, wird sich etwas gedulden müssen. Denn die Anleger verhalten sich momentan extrem prozyklisch, wie das Trader Sentiment von Stockstreet zeigt. Waren vor zwei Wochen noch die Pessimisten in der Überzahl, so springt, kaum dass sich die Kurse wieder erholen, der Indikator auf über 60 Prozent positive Voten. Also Vorsicht: vor dem endgültigen Aufstieg kann es noch mal deftig runter gehen. Denn die Masse liegt meist falsch.

www.trader-sentiment.de

 

 

 

Hamburg, den 03.04.2018

Ab zehn Jahren sind Sie sicher

Da die Kursschwankungen derzeit manchen irritieren können, ist dies der richtige Moment, um auf eine interessante Publikation des Deutschen Aktieninstituts hinzuweisen: Das Rendite-Dreieck belegt optisch eindrucksvoll, dass Aktien in der Vergangenheit praktisch immer eine gute Geldanlage waren. Ab einer Haltedauer von zehn Jahren ergab sich für den DAX, unabhängig vom Ein- und Ausstiegszeitunkt, seit 1947 fast ausnahmslos eine positive Rendite.

https://www.dai.de/files/dai_usercontent/dokumente/renditedreieck/2017-12-31%20DAX-Rendite-Dreieck%2050%20Jahre%20Web.pdf

 

 

Hamburg, den 20.03.2017

2018 winkt ein guter Dividendenlohn

Die Dividendensaison steht kurz bevor, und die Aktienanleger haben etwas zu erwarten. Die 110 Unternehmnen des deutschen HDAX (das sind alle aus DAX, MDAX und TecDax) werden in diesem Jahr voraussichtlich so viel ausschütten wie nie zuvor. Prognostizierte 48,7 Milliarden Euro bedeuten gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um 14,5 Prozent. Beim DAX beträgt die Dividendenrendite 3,2 Prozent, berichtet Steffen Bielmeier, Chefvolkswirt der DZ Bank. Ein guter Lohn für das Anlagerisiko. Schade für alle, die nicht dabei sind.

https://bielmeiersblog.dzbank.de/2018/03/13/dividendensaison-2018-laeuft-noch-besser-als-erwartet/

 

 

Hamburg, den 19.03.2018

Angst vorm Zoll

Die Stimmung der Börsenteilnehmer ist binnen einer Woche ganz schön runtergerauscht. Nach der Erhebung Frankfurt Sentiment fiel der Saldo zwischen positven und negativen Erwartungen am 14. März gegenüber der Vorwoche

  • bei Institutionellen von plus 16 auf plus 7
  • bei Privaten sogar von plus 24 auf plus 4

Prozentpunkte. In beiden Lagern überwiegen damit zwar immer noch leicht die Optimisten, im historischen Vergleich sind das aber schwache Werte. Donald Trump habe mit der  Androhung von Strafzöllen die Stimmung verhagelt, meint der Verhaltensökonom Joachim Goldberg.

Gut für die Kurse: es gibt wieder ein größeres Potenzial von kaufwilligen Anlegern. Spätestens wenn der DAX auf 11.830 ist, werden sie deutsche Aktien wieder attraktiv finden. Wahrscheinlich schon vorher, denn politische Börsen haben ja bekanntlich kurze Beine.

http://www.boerse-frankfurt.de/nachrichten/aktien/Marktstimmung-America-first-verdirbt-heimische-Stimmung-2346601

 

 

Hamburg, den 15.03.2018

Eine gute Dividende ist nicht alles

Dividenden sind für Sie eine zweischneidige Sache. Einerseits sind sie ein schönes regelmäßiges (Neben-)Einkommen. Andererseits wird das Unternehmen ja um die Summe, die es ausschüttet, weniger wert, und es fragt sich, ob das Management das Geld nicht besser wertsteigernd hätte einsetzen können.

Für Sie als Kleinanleger ist der folgende Aspekt wichtigert: Aktiengesellschaften, die langfristig aus erarbeiteten Gewinnen gute Dividenden zahlen, verdienen Vertrauen.

Die DZ Bank beobachtet die Börsen unter diesem Gesichtspunkt fortlaufend und listet regelmäßig die "Dividenden-Aristokraten" auf. Neben der Dividendenrendite erfassen die Experten auch die "Dividendenkontinuität". Das ist die Zahl der Geschäftsjahre, in denen das Unternehmen nacheinander die Dividende gehalten oder sogar erhöht hat.

Von den 16 erfassten Großunternehmen mit mehr als 5 Prozent Dividendenrendite hat der französische Energiekonzern Total mit 23 Jahren die mit Abstand höchste Kontinuität. Es folgen der französische Versicherer AXA und die deutschen Nebenwerte Freenet und DIC Asset mit jeweils neun Jahren.

Die beste Dividendenrendite haben RWE (7,54 Prozent) und Pro7Sat1, deren Unternehmenskarriere aber gerade derzeit nicht einfach einzuschätzen ist. Ergo: Nicht nur auf die Dividendenhöhe gucken.

https://www.dzbank-derivate.de/markets/themenwelten/dividendenaristokraten

 

 

Hamburg, den 14.03.2018

Warum der Crash ausfällt

Der Finanzjournalist Henrik Voigt meint aus folgenden Gründen, dass kein Börsencrash bevorsteht:

  • die Teuerungsraten sowohl in Deutschland wie in den USA sind im Februar überraschend niedrig und liefern den Notenbanken keinen Grund, die Zinspolitik wieder anzuziehen
  • die nach der stärkeren Preissteigerung im Januar aufgekommenen Zinsängste werden damit aus den Aktienkursen wieder ausgepreist
  • der Wechsel im US-Außenministerium hat die Kurse gestern zwar kurz gedrückt, sei aber nicht unerwartet gekommen und als politisches Motiv eh ohne nachhaltige Wirkung.

Deshalb, so Voigt, "dürfte die laufende Bodenbildung an den Märkten in Kürze weitergehen."

https://www.shop-investor.de/Boersenbriefe/DAX-Profits.html

 

Hamburg, den 13.03.2018

Auch in diesem Jahr kein Wirtschaftseinbruch

"Jetzt direkt in die Rezession? Nein!" So lautet die klare Ansage der DekaBank in deren heute erschienener Publikation Volkswirtschaft Prognosen März 2018. Die Experten erwarten eine dynamische globale Konjunkturentwicklung und dass die politischen Risiken weniger stark als befürchtet auf die Märkte durchschlagen. Für dieses Jahr ist ihre Vorhersage ein Wirtschaftswachstum von 2,6 Prozent, für 2019 weite 1,7 Prozent. Details hier:

http://newsletter.deka.de/re?l=D0I18nj985I46evqnyI0

 

 

Hamburg, den 12.03.2018

Wo bleibt nur der gesunde Pessimismus . . .

Schade, der schöne Pessimismus der Privatanleger scheint schon wieder zu schwinden. Das Stockstreet-Stimmungsbarometer, vorige Woche noch mit 62 Prozent negativen Voten, ist jetzt mit 52 Prozent wieder mehrheitlich in Optimistenhand.

http://www.trader-sentiment.de/

 

 

Hamburg, den 09.03.2018

Stimmung der Anleger steigt schon wieder

Der Sentiment-Index der Börse Frankfurt ist in der letzten Woche gestiegen. Der Saldo zwischen positiver und negativer Stimmung verbesserte sich

  • bei den institutionellen Investoren von plus 14 auf plus 16 Prozentpunkte
  • bei Privatinvestoren sogar von plus 13 auf plus 24 Punkte.

Das ist noch keine gefährliche Euphorie, aber ein gutes Zeichen ist es auch nicht. Vor allem, dass der Stimmungsaufschwung hauptsächlich von den Priveten kommt. Ein richtiges Einstiegssignal käme erst, wenn die Stimmung so richtig zusammenfällt.

"Die einen kaufen billig, die anderen halten sich zurück", kommentiert Behavioural-Finance-Guru Joachim Goldberg die aktuelle Stimmungslage. Immerhin: man kauft, und es könnten noch einige zu den Käufern hinzukommen.

Langendorf hat sich jetzt auch zur Teilnahme an diesem Index gemeldet und wird an dieser Stelle öfter über die Stimmungslage der Anleger berichten können.

http://www.boerse-frankfurt.de/nachrichten/aktien/Marktstimmung-Die-einen-kaufen-billig-die-anderen-halten-sich-zurueck-2344710

 

 

Hamburg, den 08.03.2018

So billig ist der DAX nun auch wieder nicht

Der Vizechef von Motley Fools Deutschland, Bernd Schmid, macht darauf aufmeksam, dass die oberflächliche Bewertung des DAX zu einer Fehleinschätzung führt. Nach den Kursrückgängen der letzten Wochen ist der Index ja etwas billiger geworden. Das gegenwärtig gehandelte KGV von 14 liegt in der Tat weit unter dem historischen Schnitt von 19 seit dem Jahr 1980, bezieht sich aber offenbar auf Gewinne., die für die Zukunft erwartet werden.

Schmid hat aufgrund der Gewinne der letzten zwölf Monate ein KGV von 17 ausgerechnet. Das wäre auch nicht schlecht, führt aber immer noch in die Irre.

Denn es gibt zwei Branchen, die man aus einer realistischen Betrachtung ausklammern sollte:

  • Die gebeutelten Autowerte die derzeit ein besonders niedriges KGV haben, über deren Zukunft man aber auch gut streiten kann
  • Die Banken, deren KGV eh mit dem der übrigen Branchen nicht vergleichbar ist.

Rechnet man diese beiden Branchen raus, kommt Schmid auf ein DAX-KGV von 21,5. Das ist zwar, wenn man mit einem guten weiteren Marktwachstum rechnet, ein durchaus vertretbarer Wert. Aber ein Schnäppchen ist der DAX damit nicht.

https://www.fool.de/author/bschmid/

 

 

Hamburg, den 07.03.2018

Gold abwarten, Russland, China und Agrarprodukte kaufen

"Ich kaufe Gold, wenn andere Menschen es aus dem Fenster werfen", illustriert der bekannte Investor Jim Rogers (der mit dem Motorrad) sein antizyklisches Anlageverhalten in Märkte und Zertifikate, dem Kundenmagazin von BNP Paribas. Noch ist es nicht so weit: Weil Gold stagniert, es die Leute aber noch nicht zum Fenster hinauswerfen, hält er monmentan seine Bestände. Rogers kauft erst zu, wenn es keiner mehr haben will. Was kauft er jetzt? Russland und landwirtschaftliche Produkte, weil beide gemieden werden. Und Chinesische Aktien, weil der Markt deutlich unter seinem Hoch notiert.

Das  hier soll ein Zitat, aber keine Empfehlung sein. Langendorf bevorzugt einheimische Werte, diesmal nicht aus Patriotismus, sondern weil er sie besser beurteilen zu können glaubt.

https://www.derivate.bnpparibas.com/service/magazin

 

 

Hamburg, den 06.03.2018

100 Prozent Rückzahlung oder auch nicht

Das Sicherheitsbedürfnis ist ein starker Antrieb, bei der Geldanlage manchmal zu stark. Deshalb sind Zertifikate so beliebt, die Ihnen mindestens 100 Prozent Rückzahlung Ihres eingezahlten Geldes versprechen. Minuszins, nein danke.

Solche Scheine sind für Aktien, Indizes und Rohstoffe verfügbar. Und wenn alles glatt läuft, bekommen Sie mindestens Ihre 100 Prozent zurück, oder eben mehr. Das ist schön.

Weniger schön sind die Risiken, die der Name dieser Produkte verschweigt:

  • Das 100-Prozent-Versprechen gilt nur am Ende der Laufzeit. Brauchen Sie das Geld vorher, kann das Papierchen weniger wert sein. Ergo keine 100 Prozent
  • Im Kleingedrucklten kann stehen, dass die Bank das Papier vorzeitig kündigen kann, auch dann zum eventuell niedrigeren Marktwert
  • Das Papier ist kein Sachwert, sondern ein Versprechen der Bank. Geht die pleite, ist Ihr Geld komplett futsch.

Mal ganz abgesehen davon, dass sich die Bank ihr Versprechen natürlich bezahlen lässt (würden Sie hoffentlich auch machen), was auch dann, wenn die Anlage erfolgreich ist, Ihre Rendite schmälert.

 

 

Hamburg, den 05.03.2018

Prima, schlechte Stimmung!

Endlich kippt die Anlegerstimmung: im Trader Sentiment von Stockstreet haben die Optimisten ihre bisher stabile Mehrheit verloren und zählen auf einen Schlag nur noch 39 Prozent. So sehr waren sie zuletzt im September 2015 in der Defensive. "Auch damals hatte der DAX zuvor schon stärkere Kursverluste erlitten, markierte aber mit dem Tief in der Anlegerstimmung ein vorläufiges Korrekturtief und startete eine ordentliche Gegenbewegung", erinnern die Finanzjournalisten von Stockstreet.

http://www.trader-sentiment.de/

 

 

Hamburg, den 02.03.2018

Die Masse ist eine dumme Herde

Was für ein fabelhafter Kontraindikator die Anlegerstimmung sein kann, zeigt sich unfreiwillig an einer Mitteilung der Comdirect, die der Bankenverband heute veröffentlicht. Demnach waren die Privatanleger im Januar, bei freundlichen Börsen, begeistert und haben tüchtig gekauft. Comdirect misst die Anlegerstimmung am Kaufverhalten seiner Kunden. Die Januar-Neulinge werden inzwischen genz schön bedient sein, viele ihre Vorurteile gegen Aktien bestätigt sehen. Merke: Wenn Privatanleger optimistisch werden, dann richten wir und mal auf Kursrutsche ein.

https://www.comdirect.de/cms/ueberuns/de/presse/brokerage_index_januar2018.html

 

 

Hamburg, den 01.03.2018

Jubi

Langendorf hat heute 40-jähriges Berufsjubiläum und lässt deshalb die Meldung ausfallen.

 

 

Hamburg, den 28.02.2018

Deutsche Aktien bleiben ein Kauf

Die Börse schwächelt heute mal wieder. Ogottogott! Schlimm?

Nein. Treten wir mal an den Spielfeldrand und betrachten wir das große Ganze.

Der HDAX ist der Index für alle DAX-, MDAX- und TecDAX-Unternehmen, insgesamt 110 an der Zahl. Und dieser Kreis von Elite-Unternehmen ist mit einem Gesamt-KGV von rund 15 nicht überteuert, schreibt Platow: "Deutsche Aktien bleiben damit weirterhin ein Kauf!"

www.platow.de

 

 

Hamburg, den 23.02.2018

Frauen sparen noch kurzsichtiger

Gern klagen unsere Zeitgenossen über Benachteiligungen, aber oft muss man einfach sagen: selber schuld. Zum Beispiel mag es ja sein, dass Frauen im Schnitt weniger Geld haben, aber ob es dafür sachliche Gründe geben könnte, wird vorsichtshalber gar nicht erst gefragt.

Einen solchen Grund haben die Finanzheldinnen jetzt aufgedeckt. Nämlich, dass Frauen nicht weniger sparen als Männer, aber anders. Und dies ist ein Fall, in dem "weiblich" nicht gleichzusetzen ist mit "erfolgreich". Denn der Aktienanteil, bei Männern schon auf einem zu niedrigen, aber immerhin stabilen Niveau, ist bei Frauen in den letzten, erfolreichen Börsenjahren markant zurückgegangen.

Aber hinterher jammern...

Der Bankenverband hat die Untersuchungsergebnisse veröffentlicht, hier sind sie:

https://bankenverband.de/blog/studie-frauen-sparen-kurzsichtig/

 

 

Hamburg, den 22.02.2018

In zwei Jahren sind 16.000 DAX-Punkte denkbar

Die Aussichten für den DAX sind weiterhin günstig, meint DZ Bank-Chefvolkswirt Steffen Bielmeier. Seine Gründe:

  • Die aktuelle Bewertung mit einem KGV 2019 von 11,9 und einer Dividendenrendite von 3,5 Prozent ist niedrig
  • Die Weltkonjunktur wächst in diesem Jahr stabil um 3,9 Prozent und lässt auch für die DAX-Unternehmen ein gutes Gewinnplus erwarten, Analysten rechnen mit 10 Prozent pro Jahr.

Aufgrund dieser Ausgangslage erwarten Bielmeier und seine Experten bis zur Jahresmitte 2018 einen DAX-Stand von 13.800 Punkten, zum Jahresende sollen 14.000 möglich sein. Das wäre ab heute ein Anstieg von 13 Prozent, kein Vergleich mit dem Sparbuch.

Steigen die Gewinne in diesem und dem nächsten Jahr tatsächlich um jeweils 10 Prozent,  wären bis Anfang 2020 knapp 15.000 DAX-Punkte drin. Und sollte sich das KGV in dieser Zeit wieder auf den langjährigen Durchschnitt von 13 einpendeln, wären in zwei Jahren sogar 16.000 DAX-Punkte denkbar.

Bielmeier: "Die Veranlassung, einen Crash vorherzusagen, gibt es nicht."

https://bielmeiersblog.dzbank.de/2018/02/20/aussichten-fuer-den-dax-weiterhin-guenstig/

 

 

Hamburg, den 20.02.2018

Langfristig gesehen aufwärts

Dieses interessante Diagramm verdanken wir der DZ Bank. Es zeigt im langjährigen Durchschnitt, zu welcher Jahreszeit es im DAX die häufigsten Kursanstiege gegeben hat.

 

Danach wären wir, statistisch gesehen, heute, am 20. Februar, noch mitten in der Aufschwungphase. Ändert leider nichts daran, dass es in jedem einzelnen Jahr ganz anders laufen kenn.

 

 

Hamburg, den 19.02.2018

Kontraindikator

Immer noch überwiegen im Stockstreet TraderSentiment mit 52 Prozent die Optimisten. Grund genug, in dieser Woche mit einer Fortsetzung der Korrektur zu rechnen, auch wenn es heute früh noch freundlich aussieht.

www.trader-sentiment.de

 

 

Hamburg, den 16.02.2018

Ruhe bewahren

Sollten Sie zu denen gehören, die nur in kleinem Rahmen investieren und sich mit ihrem Depot nur gelegentlich befassen können oder wollen, dann finden Sie hier fünf kurz gefasste Tipps vom Bankenverband, wie Sie mt der genenwärtigen Börsensituation umgehen sollten:

https://bankenverband.de/blog/turbulente-zeiten-der-borse-tipps-fur-anleger/

 

 

Hamburg, den 15.02.2018

Unterschiedlicher geht's nicht

aus finanznachrichten.de

 

 

Hamburg, den 14.02.2018

Heilsames Korrektiv, mehr nicht

Während Privatanleger den jüngsten Markteinbruch noch verdauen, sehen Profis die Kursverluste als heilsames Korrektiv, schreibt Platow und zitiert den CIO der Privatbank Oddo BHF: "Auf einen Schlag sind Respekt und Demut vor dem Markt wieder zurück." Die Übertreibungen seien erst einmal zurechtgerückt, würden den Markt allerdings noch eine Weile lang beschäftigen. Weitere Verkaufswellen seien nicht ausgeschlossen (Anmerkung Langendorf: sind sie nie). Aufs Jahr 2018 gesehen bleibt die Bank mit einer Wachstumserwartung von 3,9 Prozent in der Weltwirtschaft und 2,5 Prozent im Euroraum jedenfalls positiv.

www.platow.de

 

 

Hamburg, den 13.02.2018

Wider die Crash-Fetischisten

Einen interessanten Beitrag veröffentlicht mmnews heute. Wenn Kurse weit gestiegen sind, kommen gewohnheitsmäßig die Angstmacher und sagen, der Markt sei überkauft und der Crash stehe bevor. Die Experten warnen, die Banken warnen, die Crash-Propheten, die schon seit Jahren den Untergang ankündigen, sehen sich endlich mal bestätigt.

Folge: die Angst-Indizes schnellen hoch. Und dann kommt auch noch die Meldung, der weltgrößte Hedgefonds setze massiv auf eine Rezession. Die müssen es doch wissen, oder?

In einaml solchen Szenario ist es interessant, eine Gegenmeinung zuu Kenntnis zu nehmen. Der Autor der MM-Geschichte argumentiert charttechnisch und erkennt eindeutige Signale, dass es sich hier trotz des scharfen Rückgangs nur um ene normale Korrektur af der Etappe nach 14.000 DAX-Punkten handelt. Erst wenn die erreicht sind, kann der große Crash kommen. Lesen Sie hier:

http://www.mmnews.de/wirtschaft/49076-dax-dow-alles-vorbei

 

 

Hamburg, den 12.02.2018

Was tun? Dem Spektakel zugucken

Am Freitag ein Kurssturz, heute eine Erholung. Was sagt uns das? Wenig.

Langendorf erwartet, dass die Kuse diese Woche stabil bleiben. Der DAX kommt vielleicht bis 12.600, bleibt jedenfalls über der 12. Denn es zeichnet sich ab, dass sich die Großanlegen zum Verfalstag am Freitag auf dieses Minimum einschießen.

Danach kann es durchaus noch mal abwärts gehen. Was nämlich irritiert, ist der unerschütterliche Optimismus der Anlager. Das Trader Sentiment von Stochstreet, eine Umfrage unter privaten Anlegern, zeigt immer noch gut 52 Prozent, die in dieser Woche steigende Kurse erwarten. Das lässt eher vermuten, dass es in der nächsten Woche wieder abwärts geht.

So lange bleiben wir mal an der Seitenlinie und gucken.

 

 

Hamburg, den 08.02.2018

Gut informiert . . .

 

Ohne Kommentar.

aus: finanznachrichten.de

 

 

Hamburg, den 07.02.2018

Kurzfristig und langfristig

Die Kurse beruhigen sich. War das schon alles? Kommt noch ein Nachbeben? Oder war das gar erst die Vorstufe zum Crash?

Keiner weiß, wie es kurzfristig weitergeht, auch Langendorf nicht. Langfristig gesehen spricht aber alles dafür, dass dies in einigen Jahren im Chartbild wie eine mehr oder weniger kleine Delle aussehen wird. Darin, ob sie sich jetzt verrückt machen lassen, unterscheidet sich bei Anlegern die Spreu vom Weizen.

 

 

Hamburg, den 06.02.2018

Ab in die Königs-Elite

Was für schöne Post man doch bekommt! Hier ging ein Brief ein, dessen adelig klingender Absender mir bescheinigt, dass mein Aufnahme-Antrag für die Royal-Investment-Society geprüft und genehmigt wurde. Seit dem 30.01.2018 um 6:47 Uhr bin ich Mitglied in "der Königs-Elite des weltweiten Finanz-Adels". Damit verbunden ist die "Chance auf ein besseres Leben als einer der erfolgreichsten Investoren unserer Zeit". Na ja, zunächst bekomme ich ein Passwort und den Link zu einer Seite, auf der ich mir ein Video angucken könnte. Nur schade, dass ich gar keinen Antrag auf Aufnahme in diesen exklusiven Club gestellt hatte.

 

 

Hamburg, den 05.02.2018

Jetzt nur keine Panik

Die Kurse kommen zurück. Gefühlt ist der Markt überkauft und der Crash fällig, denken viele. Gefühle sollten Sie aber bei der geldanlage ausschalten.

Bis jetzt ist das noch eine normale Korrektur. Eine solche Situation gab es schon zweimal in den letzten Jahren, wonach es beide Male wieder aufwärts ging. Wer damals ausgestiegen ist, trauert noch heute den gestiegenen Kursen nach.

Das wahrscheinlichere Szenario ist, dass es beim DAX bis Ende März noch einmal auf 14.000 hochgeht. Dann allerdings werden wir prüfen, ob ein wirklicher Rückschlag fällig ist.

Das alternative, aber weniger wahrscheinliche Szenario wäre, dass die Märkte sofort weiter fallen. Dann wäre die Party vorerst vorbei. Wenn der DAX bei etwa 11.500 ankommt. beginnen Langendorfs Stopps zu greifen. Dann eben Pech, aber es bleibt trotzdem noch ein kleiner gewinn über.

Also, was auch immer passiert: nur keine Panik.

 

 

Hamburg, den 02.02.2018

Murmeltier

Das gibt es tatsächlich: Heute, am 2. Februar, ist der Tag des Murmeltiers. Dieses possierliche Tierchen grüßt nicht nur täglich, es verschläft auch die meiste Zeit seine Chancen. Genau wie die meisten deutschen Sparer, die der Bankenverband anlässlich des heutigen Gedenktags zu einem Check ihrer eigenen Finanzen aufruft. Weg vom zinslosen Sparbuch, hin zu Aktien oder Aktienfonds. Selbst wer nur Kleinbeträge anlegen kann und ein wenig Zeit hat, ist in der Lage, sich mit Sparplänen ein Finanzpolster zuzulegen. Den Aufruf mit Links zu weiterführenden Informationen finden Sie hier:

https://bankenverband.de/blog/murmeltiertag-deutsche-verschlafen-renditechancen/

 

 

Hamburg, den 01.02.2018

Regel: Lustig wie im Januar geht es zu im ganzen Jahr

Der Januar ist vorbei und hat dem DAX ein Plua von 1,6 Prozent gebracht. Nun gibt es die Theorie, dass das ganze Jahr so läuft wie der Januar. Wir könnten uns also gemütlich zurücklehnen. Doch was ist von dieser These zu halten?

Der Börsenjournalist Tom Firley hat dazu interessante Zahlen veröffentlicht. In diesem Fall am Beispiel des Dow Jones, weil sich diese Index am weitesten zurückverfolgen lässt. Und demnach hat der DJ seit 1883 tatsächlich in 80 Prozent aller Jahre, in denen der Januar im Plus lag, auch im Gesamtjahr positiv abgeschnitten.

Das hört sich eindrucksvoll an, ist aber halb so wild. Denn insgesamt hat der Dow Jones sowieso in 65 Prozent aller Jahre im Plus geschlossen, seit 1949 sogar zu 72 Prozent, ob der Januar nun positiv war oder nicht.

Fazit: Die Theorie hat zwar eine gewisse statistische Bestätigung, aber der Zusammenhang ist nicht signifikant genug, dass Langendorf seine Anlageentscheidung davon abhängig machen würde. Sonst läuft es nämlich wie immer und er erwischt ausgerechnet ein Jahr, in dem es anders läuft als normal.

https://www.investor-verlag.de/newsletter/investors-daily/

 

Hamburg, den 30.01.2018

Die Beitragsgarantie ist ein Renditekiller

Nachtrag zu der Experten-Einschätzung von gestern: Typisch für die Risikoscheu der deutschen Anlager, so der Niederländer, sei deren Sucht nach Produkten mit Beitragsgarantie. Wo der Emittent also garantiert, dass man zumindest das eingezahlte Geld wiederbekommt. Logisch, dass solche Garantien ihren Preis haben. Der Experte nennt sie regelrechte Renditekiller. Die Kosten für die Kapitalabsicherung sollen bis zu 24 Prozent des Ertrags auffressen. Geld, das dann bei der Altersvorsoerge fehlt und das man sparen könnte, wenn man sich auf die langjährige Erfahrung verlässt, dass die Altienanlage auf lange Sicht immer Gewinn bringt.

www.platow.de

 

 

Hamburg, den 29.01.2018

Je länger die Laufzeit, desto sicherer die Aktienanlage

Platow zitiert einen niederländischen Experten, der darauf hinweist, dass die Aktien-Phobie der Deutschen auf einem einfachen Irrtum beruht:

  • Verbreitet ist die Ansicht, ein höheres Risiko sei die Währung, mit der eine höhere Rendite erkauft werde
  • Richtig sei aber, dass eine lange Laufzeit die Währung ist, mit der man sich höhere Renditen sichert.

Je länger die Laufzeit einer Geldanlage in Aktien, desto niedriger ist das Risiko.

Die Gleichung gilt allerdings nur für ein langfristig orientiertes und weltweit gestreutes Aktienportfolio.

www.platow.de

 

 

Hamburg, den 19.01.2018

Schreiben, was man nicht weiß . . .

Haben Sie auch so eine Abneigung gegen Fragezeichen in Überschriften?

Wenn Sie so was lesen, blättern Sie weiter. Denn der Autor weiß et offenbar selbst nich.

finanznachrichten.de

 

 

Hamburg, den 18.01.2018

Da kann man auch gleich den Dartpfeil werfen

 

aus: finanznachrichten.de

 

 

Hamburg, den 16.01.2018

"Die Inflation ist nicht tot"

So titelte Platow kürzlich einen Bericht, der den Theorien widerspricht, dass anhaltende Produktionsfortschritte und Lohnwettbewerb mit den Schwellenländern das Ende der Inflation bedeuten. Nach wie vor gelte die Philipps-Kurve, nach der eine zunehmende Beschäftigung auf Zeit zwingend ansteigerde Teuerungsraten bringt. Die Lohnentwicklung zieht schon jetzt deutlich an. Allianz-Chefvolkswirt Michael Heise wird mit der Hoffnung zitiert, dass die EZB die Entwicklung auch im Fall eines unerwartet schnellen Inflationsanstiegs im Griff behält und sich dann nicht durch starre Einhaltung ihrer eigenen Vorsätze selbst lähmt.

www.platow.de

 

 

Hamburg, den 15.01.2018

Technische Strategien brachten deutlichen Mehrwert

Die Volkswirte der DZ Bank haben einmal verschiedene technische Strategien im 15-Jahre-Rücktest analysiert und sind für den HDAX (das sind die 100 Unternehmen aus DAX und MDAX) zu dem Ergebnis gekommen, dass einige dieser Strategien gegenüber dem HDAX-Durchschnitt von 483 Prozent eine deutlich bessere Entwicklung erzielen konnten. Mit Abstand die besten Ergebnisse hatten nach aktuellem Datenstand

  • ein Mix aus Werten mit den niedrigsten Kennzahlen bei KGV, KCV, KBV und Dividendenrendite (1725 Prozent)
  • die Aktien mit der höchsten Dividendenrendite (1578 Prozent).

Mehr als der Affe mit dem Dartpfeil hätte man auf diese Weise also in den letzten 15 Jahren allemal erreicht.

Das Beispiel zeigt aber zugleich, dass man nicht blind nach den nackten Zahlen gehen darf: In beiden Kategorien ist die südafrikanische Möbelfirma Steinhoff auf Platz 1, deren Kurs gerade wegen vermuteter Betrügereien zusammengebrochen ist, was auf die alten, nicht mehr realistischen Daten angewendet neuerdings sensationelle Kennzahlen ergibt. Also auch bei technischen Strategien: immer hingucken.

Einen solchen Testansatz finden Sie auch in Langendorfs Buch Nullzins? Nein danke! auf Seite 43.

https://bielmeiersblog.dzbank.de/2018/01/11/investmentstrategie-warum-anleger-lieber-auf-dogs-of-the-dax-statt-den-affen-setzen-sollten/

 

 

 

Hamburg, den 12.01.2018

Ohne Worte

 

http://newsletter.bankenverband.de/c/24571260/87ea73363ec4-p2ffcl

 

 

Hamburg, den 09.01.2018

Die Hausse ist noch nicht am Höhepunkt

Eine interessante Privatbeobachtung hat der Börsenjournalist Henrik Voigt auf einem Klassentreffen seines Studiengangs gemacht. Alle seine Gesprächspartner sind inzwischen gut situierte Ingenieure, die aber von der Anlage ihres hart erarbeiteten Geldes keinen wenig Ahnung haben. Sein Fazit: "Die Aktien-Hausse kann noch gar nicht an ihrem Höhepunkt angelangt sein. Denn die breite und andauernde Beteiligung der Masse wäre Voraussetzung für eine Preisblase."

https://www.investor-verlag.de/newsletter/dax-daily/ 

 

 

Hamburg, den 08.01.2018

Schwarzer Schwan

Es scheint, als lebten Kleinanleger unter der derzeitigen Wirtschaftskonstellation in der besten aller Börsenwelten. Das sieht auch Platow so und nimmt dies zum Anlass, den "Schwarzen Schwan" an die Wand zu malen. Das ist der Fachausdruck für ein völlig überraschendes Großereignis, das die Kurse zum Einsturz bringt. Eben weil es so überraschend ist, lässt es sich leider nicht terminieren. Das heißt, surfen, so lange die Welle rollt, und wachsam bleiben. Noch rollt die Welle, heute Mittag notiert der DAX wieder um 0,3 bis 0,4 Prozent über Vortag.

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 

 

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Echt Langendorf

 

 

 

Hamburg, den 23.05.2018

Sakko oder Hawaii-Hemd

Es kommt wirklich nur selten vor, aber bei diesem Beitrag zum 70. Geburtstag, den sein Nachfolger im BuchMarkt geschrieben hat, ist Langendorf doch ein wenig verlegen geworden:

https://www.buchmarkt.de/menschen/boris-langendorf-70/

 

 

Hamburg, den 04.05.2018

Sichere Renten

"Die Renten sind sicher", sagte in den 80er Jahren der damalige Arbeits- und Sozialminister Norbert Blüm. In welcher Höhe, sagte er nicht.

 

 

Hamburg, den 23.04.2018

Wie in Montenegro

Notiz von der Adria-Reise: bei der Ein- und Ausfahrt nach und von Kotor (Montenegro) musste sich Langendorf immer wieder anhören, dass diese enge und verwinkelte Bucht ja genauso aussehe wie die Fjorde in Norwegen.

Jetzt muss Langendorf mal bei der Hurtigruten buchen, um in Erfahrung zu bringen, ob die Reiseleiter und Mittouristen dort auch verzückt ausrufen, es sehe ja aus wie in Montenegro.

 

 

Hamburg, den 12.03.2018

Werder vor?

Eigentlich müssten die verbliebenen HSV-Fans heute auf Seiten von Werder Bremen sein. Langendorf bezweifelt aber, dass das viele schaffen.

 

 

Hamburg, den 27.02.2018

Zuletzt lacht doch die DDR

Nach der Zusammenbruch des Ostblocks durfte man ja glauben, mit dem Sozialismus sei es vorbei. Inzwischen wissen wir, dass wir jetzt erst recht von sozialistischen Ideen und Gefühlen unterwandert sind. Das neueste Indiz liefert die heutige dpa-Meldung, dass die Comic-Serie Mosaik im Q4 2017 in der Auflage die Micky Maus überholt hat. Mosaik, von dem Langendorf vorher noch nie gehört hat, war die Antwort der DDR auf das Disney-Produkt.

 

 

Hamburg, den 21.02.2018

Lumpi darf für uns entscheiden

Bild hat den Redaktionshund als SPD-Mitglied angemeldet und damit die Absurdität des Umstands sichtbar gemacht, dass die Gartenzwerge von der 15-Prozent-Partei-Basis jetzt über unser aller Zukunft entscheiden dürfen. Eine journalistische Glanzleistung. Aber klar: die SPD, offenbar selbst inzwischen ohne jeglichen Sportsgeist, schickt den Presserat vor, der sich vermutlich willig gegen Bild einspannen lassen wird.

 

 

Hamburg, den 09.02.2018

Zweideutige Gegenfrage

Angestellter: "Chef, kann ich am Rosenmontag frei bekommen?"

Chef: "Sind Sie jeck?"

 

 

Hamburg, den 26.01.2018

Gut gesagt: null Ehrhard

Beim Verfassen seines heutigen Newsletters hatte Handelsblatt-Herausgeber Gabor Steingart richtig lichte Momente. Zum Beispiel hiermit:

"Trumps Steuerreform und die reduzierte staatliche Regulierung in den USA fangen an zu wirken. Das Kapital setzt sich wieder in Richtung Amerika in Bewegung. Und die Antwort der deutschen Regierung? Merkel schweigt. Schulz muss erst noch die Fakten sortieren. Seehofer will ohnehin lieber Sozialminister werden. Wirtschaftspolitik als Disziplin wirkt in Deutschland wie abgeschafft. Wer etwas auf sich hält, ist Umverteilungspolitiker. Würde Ludwig Ehrhard wiedergeboren, wäre er heute kein Star, sondern Hinterbänkler.

http://morningbriefing.handelsblatt.com/morning-briefing/

 

 

 

Hamburg, den 25.01.2018

Sprechen wie die Kunden

Wie perfekt sich die Werbung der Sprache ihrer Zielgruppe anpassen kann, war am Dienstag im Bochumer Ruhr-Stadion zu sehen. Dort hieß es auf einer Werbebande: "G-Data - dem Virenschutz sein Zuhause".

 

 

Hamburg, den 23.01.2018

Terror kippt Volksfeste - na und?

"Hamburgs Volksfesten droht das Aus" titelt heute das Hamburger Abendblatt:. Die Veranstalter fordern, die Stadt solle sich an den Kosten des Terrorschutzes beteiligen.

 

Offenbar ist bei der Presse in Vergessenheit geraten, dass wir den Schlamassel weder den gierigen Veranstaltern noch der geizigen Stadt zu verdanken haben, sondern den Terroristen, die wir so fröhlich ins Land lassen. Die kritisiert irgendwie schon niemand mehr. Nun sind sie mal da, wir haben uns eben daran gewöhnt.

Dabei hätte Langendorf erwartet, dass die Leute zumindest beim Thema Party sensibel werden.

 

 

Hamburg, den 19.01.2018

Hier sprichter Dichter

Der Kaufhof kann wirklich reimen. In einer Mailaussendung vermeldet er gestern dies:

 

 

 

 

 

kaufhof.de

 

 

Hamburg, den 10.01.2018

Gut gesagt: noch Mehr vom Mehr

Gleich nochmal Handelsblatt-Herausgeber Gabor Steingart, der neuerdings einen erfreulich kritischen Ton anschlägt: "Die staatlichen Einnahmen aus der Einkommensteuer haben sich seit 2010 um rund 50 Prozent erhöht. Das liegt an der guten Konjunktur und am Fleiß der hiesigen Beschäftigten. Doch die SPD will mehr vom Mehr. Bei den Sondierungsgesprächen verlangte sie eine Anhebung des Spitzensteuersatzes von 42 auf 45 Prozent. Menschen mit einem Jahresgehalt von mehr als 60.000 Euro will Martin Schulz demnach noch beherzter ins Portemonnaie greifen. Das Wappentier der Schulz-SPD ist offenbar die Raupe Nimmersatt."

http://morningbriefing.handelsblatt.com/morning-briefing/

 

 

 

Hamburg, den 09.01.2018

GroKo, also wirklich . . .

Handelsblatt-Herausgeber Gabor Steingart ist aus dem Weihnachtsurlaub zurück und zeigt sich ungewohnt entspannt. Er hat seinen Linksdrall zumindest vorübergehend abgestreift und setzt sich erfreulich kritisch mit dem Gezappel um die GroKo auseinander:

http://morningbriefing.handelsblatt.com/morning-briefing/

 

 

Hamburg, den 27.12.2017

Gut gesagt: Zeit der Chancen

"Sollte der Bullenmarkt pausieren, dann trennt sich die Spreu vom Weizen: Für die Profis beginnt die Zeit der Chancen, für die Laien eine Phase der Angst."

der Finanzjournalist Stefan Böhm

 

 

Hamburg, den 20.12.2017

Schade, keine Abwertung

Das AktienInspektor Update der Consorsbank meldet heute:

 

Leider keine Herabstufung. Wirklich ein Jammer.

consorsbank.de

 

 

Hamburg, den 19.12.2017

Ein unglaubliches Umfrageergebnis

Das Hamburger Abendblatt befragt täglich online seine verbliebenen Leser zu einem aktuellen Thema. Heute:

 

Da haben doch tatsächlich 14 Prozent "nein" gesagt. Wenn Sie also durch Hamburgs Straßen laufen, meint demnach jeder siebente Entgegenkommende, diese armen Menschen sollten nicht auch noch von der Polizei verfolgt wrden. Wo leben wir?

Oder ist das nur wieder mal ein Beleg dafür, dass diese Online-Umfragen Mist sind, weil sie nur ein randständiges Stimmvolk ansprechen?

 

 

Hamburg, den 19.12.2017

Salz in der Suppe

Kleinkarierte Kritik? Das ist nicht schön, und so was kann auch Uli Hoeness nicht leiden. Auf einer Pressekonferenz sagte er vorgestern: "Jetzt hört mal auf, in jeder Suppe Salz zu finden!"

 

 

Hamburg, den 14.12.2017

"Wahnsinnig beseelt!"

So beschrieben die Wortkünstler des NDR gestern die Gefühlslage der Teilnehmer eines vom Sender mitveranstalteten Adventssingens. #Qualitätsfunk.

 

 

Hamburg, den 13.13.2017

Ja, warum nur?

Das Hamburger Abendblatt brachte doch gestern, vor der Heimniederlage gegen Eintracht Frankfurt, tatsächlich einen Beitrag mit dieser Überschrift:

 

Also, diese Frage könnte jedes Hamburger Kleinkind beantworten. Interessanter wäre heute die Frage gewesen, warum gestern Abend immer noch 41.000 Zuschauer ins Volksparkstadion gegangen sind.

Und Erwachsene sollen für so was zahlen. Kein Wunder, dass die Leser weglaufen. #Qualitätspresse

 

 

Hamburg, den 11.12.2017

Schnee

Früher brach Deutschland nicht zusammen, wenn ein paar Zentimeter Schnee fielen.

 

 

Hamburg, den 06.12.2017

Gut gesagt: auf die Hose

Hier zwei Stilblüten aus Newslettern zweier Fußballclubs aus dem Kreis von Langendorfs Favoriten:

  • "Die Absage des Toto-Pokal-Viertelfinales in Bayreuth, das am kommenden Samstag hätte steigen sollen, muss witterungsbedingt ausfallen",

meldet der TSV München 1860. Schade um die Absage.

  • "Der Personaldienstleister iperdi wird offizieller Hauptsponsor der Grünweißen, die Partnerschaft ist zunächst bis zum 30. Juni 2019 angelegt. Der bisherige Trikotpartner DS Produkte wechselt auf die Hose"

tut der VfB Lübeck kund. Hauptsache, der Produzent wechselt nicht in die Hose und fängt an, mitzuspielen.

 

 

 

Hamburg, den 27.11.2017

Dies hier sollte jeder lesen

Martin Schulz empört sich über Stellenstreichungen bei Siemens. Den offenen Antwortbrief von Siemens-Chef Joe Kaeser, den das Handelsblatt veröffentlichte, sollte jeder lesen, denn er zeigt, was für ein populistischer Tropf der SPD-Chef ist:

morningbriefingmail.handelsblatt.com/i/RFnnVr22cS6fNjFoPEgh9V4Vy8XtS5iMJxjMFlSWzqI

 

 

Hamburg, den 23.11.2017

Gut gesagt: Asche

"Auf der politischen Bühne scheiterte 'Jamaika', also der Versuch, Feuer mit Wasser zu vereinen und als Ergebnis mehr als nasse Asche zu erwarten."

aus Smart Investor Weekly

 

 

Hamburg, den 21.11.2017

Freude über Jamaika-Ende

Die Börse hat gestern auf den Abbruch der Jamaika-Sondierungen nach anfänglicher Unsicherheit eine gesunde Reaktion gezeigt, Der DAX hat die Unterstützung bei 12.900 gehalten und sogar 0,7 Prozent zuglegt. Und das trotz aller Hasstiraden in der Presse.

Nun versucht Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, die Jamaika-Verhandler wieder an den Tisch zu zerren. Hoffen wir, dass es nicht gelingt.

 

 

Hamburg, den 20.11.2017

Die gute Nachricht

Es wird keine Jamaika-Koalition geben. Die FDP hat mal Haltung gezeigt.  Das ist eine gute Nachricht, weil keine Regierungsbeteiligung der wirtschaftsfeindlichen Grünen droht. Die Börse startet heute schwach, vielleicht unter dem Eindruck, dass sich die Mainstream-Presse auf die FDP einschießt (was für die Richtigkeit von deren Schritt spricht). Für Kleinanleger besteht jedoch nach dem Jamaika-Aus kein Grund zur Panik, vielmehr zur Freude

 

 

Hamburg, den 17.11.2017

Gut gesagt: Steuer

"Erst bei Abfassung seiner Steuererklärung kommt manch einer womöglich dahinter, wie viel Geld er sparen würde, wenn er keins besäße"

Handelsblatt-Herausgeber Gabor Steingart in seinem Newsletter

 

 

Hamburg, den 16.11.2017

Bitte nehmt uns noch mehr weg

Der rot-grüne Hamburger Senat wollte seine Untertanen zusätzlich mit einer Stadtreinigungsgebühr schröpfen. Wofür zahlen wir eigentlich Steuern? fragten sich viele, und entsprechend massiv waren die Proteste. So massiv, dass selbst der selbstherrliche Senat einen Rückzieher machen musste. Jetzt fragte das  Hamburger Abendblatt seine Leser: "Finden Sie die Rücknahme richtig?", und es antworteten doch tatsächlich 17 Prozent mit "nein". Was sind das nur für Zeitgenossen?

 

 

Hamburg, den 15.11.2017

Russland 2018

Eine WM mit den Dänen, aber ohne die dreckigen, unsportlichen Tricks der Italiener - das lässt hoffen.

 

 

Hamburg, den 14.11.2017

Gut gesagt: mal wieder

"Beim Stoppkurs versuchen wir es heute mal wieder mit einer so bislang noch nicht praktizierten Variante."

aus Platow Derivate Depot Alarm von heute

 

 

Hamburg, den 25.10.2017

Das Thema der FBM 2017

Wir danken den Lübecker Nachrichten für den Abdruck dieses dpa-Fotos von der Frankfurter Buchmesse:

Ja: Das ist die Diskussionskultur der Linken.

Nein: Man muss sich nicht herablassen, mit solchen Leuten zu reden.

 

 

Hamburg, den 23.10.2017

Kompetente Kollegen

Wieder mal typisch die Staatsmedien: "Jamaika kostet uns 100 Milliarden Euro". Schlimm genug, aber ganz so schlimm ist es dann doch wieder nicht. Denn dabei stellen die kompetenten Kollegen ganz unbefangen die Milliarden mit in Rechnung, die eine von der FDP geforderte Abschaffung des Soli "kosten" würde. Wieder falsch! Dieses Geld wäre ja nicht weg. Im Gegenteil, es bleibt in den Taschen der Bürger, wo es hin gehört.

 

 

Hamburg, den 06.10.2017

Zitat der Woche: Arm werden

"Man kann durch Sparen inzwischen auch arm werden. Man muss Geld nur arbeiten lassen, raten Experten."

Der Finanzjournalist Frank Meyer in den Lübecker Nachrichten

 

 

Hamburg, den 04.10.2017

Literatur-Nobelpreis

Zum Rätselraten über den diesjährigen Träger des Litaratur-Nobelpreises hier ein schönes Zitat: "Nach Bob Dylan ist nichts mehr unmöglich".

aus: Leipziger Volkszeitung

 

 

Hamburg, den 29.09.2017

Staatsfunk mit Scheuklappen

Typische Stimmungsmache des Staatsrundfunks: "Amerika verliert 2 Billionen Dollar" kommentierte der NDR Trumps Steuerpläne. Falsch! Richtig ist: Der übergewichtige US-Staat greift nach den Plänen 2 Billionen Dollar weniger ab. Aber das Geld ist ja nicht "verloren". Es bleibt in den Taschen der  Bürger und Unternehmen, die es erwirtschaftet haben und wo es sicher besser aufgehoben ist.

Das sieht der Staatsfunk natürlich anders. Aber warum glauben ihm immer noch so viele?

 

 

Hamburg, den 24.08.2017

Spruch zum Wochenende: Leer

"Viele Menschen sind zu gut erzogen, um mit vollem Mund zu sprechen. Aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun."

Volksmund

 

 

Hamburg, den 18.08.2017

Spruch zum Wochenende: Wenig

"Wer wenig braucht, kommt nicht in die Lage, auf vieles verzichten 
zu müssen."

Volksmund

 

 

Hamburg, den 16.08.2017

Gerechtigkeit wird zum Unwort

Aus der Wahlkampf-Rhetorik ist das Wort Gerechtigkeit wieder ins Glied zurückgetreten. Zu recht, denn erstens zieht das Thema nicht in einem Land, in dem es fast allen gut geht. Zweitens wird mit dem Begriff viel Schindluder getrieben, denn viele sagen "Gerechtigkeit" und meinen Gleichmacherei. Und die ist nun bestimmt nicht gerecht. Schleswig-Holsteins Ex-Ministerpräsident Torsten Albig hat bei der Landtagswahl die einfache Gerechtigkeits-Idee noch getoppt mit dem Slogan "Gerechtigkeit für alle". Platter geht's nicht. Der Erfolg: eine krachende Wahlniederlage.

 

 

Hamburg, den 11.08.2017

Gut gesagt: Problem

"Dem Problem waren sich die Studienteilnehmer im Übrigen nicht bewusst."

web.de in einem Beitrag über eine wissenschaftliche Studie

 

 

Hamburg, den 30.06.2017

Gut gesagt: Regen

"Dauerregen ist o.k."

Boris Langendorf

 

 

Hamburg, den 28.06.2017

Gut gesagt: Problem

Viele gaben ihr Bestes, aber genau darin bestand das Problem.


Volksmund

 

 

 

Hamburg, den 21.06.2017

Gut gesagt: Fernsehen

Wer nicht hören will, muss fernsehen. 


Wer zuviel fernsieht, verliert den Weitblick.

Volksmund

 

 

Hamburg, den 22.05.2017

Gut gesagt: Enteignung

"Die Inflation ist von allen Formen der Enteignung die heimtückischste."

Handelsblatt-Herausgeber Gabor Steingart

 

 

Hamburg, den 16.05.2017

Gut gesagt: Können Händler lesen?

"Buchhändler haben Fähigkeiten, die nur wenige im Einzelhandel haben: Sie können lesen, schreiben und reden."

aus dem Buchhandels-Informationsmagazin Langendorfs Dienst vom 15.05.2017

 

 

Hamburg, den 21.03.2017

Im Würgegriff der Autohasser

Die heutige Onlineseite des Hamburger Abendblatt macht wie folgt auf:

 Bildzeile: Mit dem Carsharing-Pilotprojekt "Firstmover" stößt die Stadt auf große Ablehnung. Darum wird das Vorhaben trotzdem weiter verfolgt.

Ist das noch lustig? Nein.

 

 

Hamburg, den 20.03.2017

Gut gesagt: Rasierte Einkommen

"Hätte man die Arbeitseinkommen ähnlich rasiert wie die Zinseinkommen, wäre in der westlichen Welt die Revolution ausgebrochen."

Handelsblatt-Herausgeber Gabor Steingart in seinem Morgen-Newsletter

 

 

Hamburg, den 09.03.2017

Immobilienanzeigen für Anfänger

Zentral und verkehrsgünstig: laut und schmutzig

Für Individualisten: weit und breit gibt es nichts

Strandnah: kein Meerblick

Kleiner Meerblick: Das Meer sieht nur, wer sich lebensgefährlich am Balkongeländer verrenkt

Liebhaberobjekt: kaum verkäuflich, weil unpraktisch

Originell: dito

Rustikal: düstere Einrichtung aus den 70er Jahren

Für Handwerker: Bruchbude

Klein und fein: zu eng, Platzangst garantiert.

 

 

Hamburg, den 07.02.2017

Auf unserem Boden

Gestern hat das Hamburger Abendblatt eine Online-Umfrage durchgeführt mit der Frage: "Sollte der türkische Außenminister in Hamburg Wahlkampf machen dürfen?"

Unglaublich: 8 Prozent der Leser haben "ja" geantwortet.

 

 

Hamburg, den 27.02.2017

Gut gesagt: irrational

Vielleicht haben Sie sich schon öfter gefragt, wieso die Märkte so irrational reagieren und ob das nicht eine riesige Einstiegschance sei. Aber Vorsicht, schon John Maynard Keynes wusste: "Die Märkte können länger irrational bleiben als man liquide."